52 Bücher Woche 14 – Das Fahrrad in der Weltliteratur

Nun sind wir bereits in der Woche 14 vom grandiosen Projekt 52 Bücher und mir fällt als positives auf, dass ich mich an jede Menge Bücher erinnere, die ich bereits gelesen habe, aber nie irgendwo vorgestellt oder weiterempfohlen habe.

Letzte Woche habe ich  beim Projekt 52 vom Fellmonsterchen ehrlich gesagt für ein einfaches Thema gestimmt. Doch leider wurde ich überstimmt und es kommt ein schweres Thema dran:

Das Fahrrad in der Weltliteratur

Also ich finde das Thema einfach. Wirklich, denn mir fielen sofort 2 Bücher dazu ein und beide sind es wert kurz vorgestellt zu werden. Allerdings weiß ich nicht, was das Fellmonsterchen unter Weltliteratur versteht. Das bleibt mir schleierhaft, aber ich sage einfach mal, dass dazu auch Bücher zählen, die in der Welt spielen :-)

1. Wir haben gar kein Auto von Jutta Speidel und Bruno Maccallani

Ja, es ist die Jutta Speidel und der Cappuccino-Mann. Aber nicht deswegen habe ich mir seinerzeit das Buch zugelegt, sondern weil es von einem Pärchen in den besten Jahren erzählt, die einfach mal so von München nach Italien mit dem Rad über die Alpen fahren  möchten.

Ähm, ich wohne in Bayern und ich finde die Alpen sind hoch! Es ist meines Erachtens wirklich eine Herausforderung, der sich auch viele jüngere Personen nicht stellen und da ist es mir erst mal schnurz, ob das Buch von bekannten Persönlichkeiten geschrieben wurde, mich interessiert hier das Erlebnis der Beiden.

Witzigerweise, wurde jede Etappe getrennt erzählt, kommt also im Buch zwei mal vor. Einmal aus der Sicht von Frau Speidel, einmal aus der Sicht von Herrn Maccallani. Es ist doch sehr sehr faszinierend, wie unterschiedlich einzelne Etappen empfunden wurden.

Was mir auch sehr gut gefallen hat – es handelt sich hierbei um ganz normale Menschen, die auch nur mit Wasser kochen und so wurde mir z.B.  Frau Speidel sehr sympatisch. Das Buch ist locker und leicht geschrieben und keine sehr anspruchsvolle Kost.

2, Alpenpässe und Anchovis von Tim Moore

Noch ein Erfahrungsbericht der anderen Art. Tim Moore ein Engländer, untrainiert, nicht übergewichtig, beschließt in seinen 30ern einfach mal die Tour de France zu fahren. Er nimmt sich die aktuelle Routenplanung der bald startenden Tour vor und möchte sie glich mal vorab testen. Dass er dabei mindestens 15 Jahre nicht mehr Rad gefahren ist und auch sonst nicht gerade als Sportskanone zählt – das interessiert ihn nicht.

Also ein Rennrad gekauft (zusammengebaut), Gepäck drauf und losgefahren.

Ein sehr faszinierender Reisebericht, der nicht nur auf die Strapazen und Erlebnisse von Tim Moore eingeht, sondern auch einiges wissenswertes über die Tour de France zeigt. Das Thema Doping wird hier genauso angesprochen, wie die menschlichen Bedürfnisse der Tourteilnehmer.

Auch wenn man sich, wie ich, für die Tour de France überhaupt nicht interessiert, ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert.

Übrigens, ich mag solche Bücher/Erfahrungsberichte sehr gerne.

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4 Kommentare bis “52 Bücher Woche 14 – Das Fahrrad in der Weltliteratur”

  1. „Weltliteratur“ ist vielleicht die große Literatur von Nobelpreisträgern und solchen, die schon seit Jahrzehnten dafür im Gespräch sind? :-) Sicher bin ich mir allerdings nicht, ob Scrooge sich das so in der Art gedacht hat. Aber da bei diesem Projekt eh alles nicht so eng gesehen wird, passen eh alle Betrachtungsweisen, in denen irgendwo das Wort „Welt“ vorkommt…
    Das zweite Buch hört sich sehr unterhaltsam an, Tim Moore scheint eine „coole Socke“ zu sein.

  2. Arrgh, vergessen. Ich habe Dir gerade eine Mail geschickt, ich hoffe, sie ist angekommen…

  3. scrooge sagt:

    In er Welt – passt scho! :) Und beide Bücher klingen lesenswert, ich werde sie mir mal vormerken.

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