52 Bücher – Woche 18 – Federvieh

Na, Danke. Was ist denn das für ein Thema. Welches Federvieh soll ich denn in Büchern finden. Doch wie es halt so ist – wenn man mal drüber nachdenkt, dann fallen mir und meiner Familie doch einige Beispiele ein. Glaubt ihr nicht? Dann schaut mal her:

Jugendliteratur

Donald Duck. Das war zumindest mein erster Gedanke. Die Halbe Sippschaft in Entenhausen trägt ein Federkleid. Zähl Donald Duck zur Literatur. Ja, ein eindeutiges Ja! Wie viele Kinder haben erst durch Comics den Zugang zu Büchern und zum Lesen erhalten? Wie viele Geschichtenschreiber und Co wurden von dem netten Erpel inspiriert. Wie oft werden die Fantastillionen von Dagobert Duck in seinem Geldspeicher zitiert. Doch eindeutig.

Doch bereits vor Donald Duck sind meine Kinder mit Federvieh in der Literatur in Berührung gekommen:

Märchen – vor allem „Das häßliche Entlein“, „Die Gänsemagd“ und die „Sechs Schwäne“.

Das häßliche Entlein ist ja ein nettes Märchen, während ich hingegen die Gänsemagd schon eher etwas – nun ja – makaber finde, mit dem aufgehängten Pferdekopf und dass sollte ich als Gute Nacht Geschichte vorlesen? Ich glaube das Märchen habe ich früher überschlagen.

Nils Holgerson – Ach schön. So nostalgisch. Leider lief die Serie zur Zeit nicht, als meine Kiddies klein waren. Und später waren sie zu groß für den Nils. Eingentlich echt schade, denn es war eine sehr nette Serie. Als Buch hat sie viel verloren. Leider. Trotzdem gab es ja auch erst mal eine geschriebene Vorlage für die Serie.

Harry Potter Ja, hier kommt auch Federvieh vor. Hedwig die Eule und wie heißt nochmal die Winzeule, die Ron später bekommt? Auch ansonsten spielen bei Harry Potter Vögel und Federvieh eine interessante Rolle. So denke ich zum Beispiel auch an den Greif. Schön, dass Fabelwesen auch zum Federvieh gehören.

Der kleine Hobbit – Als mein Sohn diesen Vorschlag gebracht hat, habe ich erst mal überlegt. Doch dann kam es mir – ja, klar die Vögel, mit denen sie fliehen. Und die später auch noch zur Hilfe kommen. Stimmt auch schon wieder ein Federvieh in der Nebenrolle.

Doch wie ist es bei der Erwachsenenliteratur?

Erwachsenenliteratur

Erntedank – der zweite Kluftinger-Roman  – Die Krähe spielt in diesem genialen Krimi eine untergeordnete und makabere Rolle. Sie wurde auf dem Toten platziert. Was wollte der Mörder damit ausdrücken?

Überhaupt spielt das Federvieh bei den Erwachsenen eher eine negativ besetzte Rolle. Oft sind es die Krähen oder Raben, die eine Leiche in Krimis übel zurichten. Je nach Sorte des Romans werden hier oft zu anschauliche Beschreibungen geliefert.

Alfred Hitchcock hat dem Federvieh in „Die Vögel“ ein filmerisches Denkmalgesetzt. Der Film basiert auf die gleichnamige Kurzgeschichte von Daphne du Maurier.

In „Die Dornenvögel“ haben die Vögel zum Glück mal keine Horror-Rolle inne, trotzdem ist es ein absolutes Epos.

Kochbücher

Ja, auch hier kommt viel Federvieh vor. Ob wir Erwachsene eher ein negatives Verhältnis zu Vögeln haben? Entweder sie verkörpern oft den Horror oder wir essen sie auf???? Sollte man mal drüber nachdenken.

Fazit

Ja, doch, es gibt einiges an Federvieh in der Literatur. Ich selbst kenne alles bis auf „Die Vögel“ und „die Dornenvögel“. Ganz ehrlich. Obwohl – so ein Epos wie die Dornenvögel würde mich fast mal reizen. Wer kennt die Bücher? Oder hier lieber Film?

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3 Kommentare bis “52 Bücher – Woche 18 – Federvieh”

  1. Yepp, Donald Duck zählt auf jeden Fall als Literatur, vor allem, wenn man die brillanten Übersetzungen von Erika Fuchs bedenkt. Ich werde ganz bestimmt auch noch mal ein bis zwei Barks-Storys vorstellen…
    Von den Dornenvögeln kenne ich nur den Film. Damals mochte ich ihn. Ich weiß nicht, ob mir das heute noch so gehen würde oder ob mir das zu viel Romantik wäre. :-)

  2. Torben sagt:

    Die kleine Eule von Ron heißt Pigwidgeon!
    Torben

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