52 Bücher – Woche 20

Wow, wie die Zeit vergeht, jetzt sind es auch bei diesem Projekt bereits 20 Wochen. Und das Fellmonster hat uns ein ganz einfaches Thema versprochen:

Was soll daran nun einfach sein, frage ich mich. Denn bereits als Kind war ich eine Leseratte und habe so ziehmlich alles verschlungen, was ich habhaft werden konnte. Als typisches Mädchen natürlich Pferdebücher wie etwa Bille und Zottel. Dann kam Karl May und damit auch andere Indianergeschichten.

Allerdings muss ich sagen, dass die meisten dieser Bücher heute total out sind und ich selbst diese heute wirklich nicht mehr lesen würde. Meine Mutter hatte einige dieser Bücher aufgehoben, doch diese wurden von meinen Kindern beharrlich ignoriert. Was ich heute auch verstehen kann. ;-)

Kinderbuch, welches ich und meine Kinder gelesen haben.

Damit meine ich jetzt nicht solche Kinderbücher, wie Harry Potter oder die Tintenwelt-Trilogie, welche meine Kinder und ich lesen. Warrior Cats gehören auch in die Kategorie, die uns beiden gefallen. Nein ich möchte Euch ein Kinderbuch vorstellen, welches ich als Kind auch in den Händen hatte, und was meine Kinder heute wieder mit Begeisterung gelesen haben.

Caius ist ein Dummkopf

Das Buch habe ich bereits in Trampelpfade vorgestellt, wer also nachlesen möchte…… Schaut hier rein

Doch interessanter ist, dass dieses Buch doch schon aus den 60er Jahren stammt. Ich habe das Buch demnach etwa in den 80ern gelesen. Allerdings nur den ersten Teil, denn es gibt davon 3 Teile. Mir hat das Buch damals schon recht gut gefallen, wie die Jungs im damaligen Rom ihre Abenteuer erleben. Vor allem ist es so beschrieben, dass man sich als Kind etwas unter dem Leben in der Antike vorstellen kann. Ich habe dort doch so einiges mitbekommen.

Mein Buch habe ich damals an einen hoffentlich würdigen neuen Besitzer weitergeschenkt. Es war, wenn ich mich recht erinnere – ein Abschiedsgeschenk.

Bewußt habe ich mich an das Buch nicht mehr erinnern können, doch in der 3. Klasse kam mein Kleiner mit einer Schullektüre nach Hause, die mir merkwürdig vertraut war. Da er ziemlich lesefaul war und es auch ausdrücklich erlaubt war, habe ich ihm das Buch vorgelesen. Dabei blieb es nicht aus, dass sein Bruder – damals in der 5. Klasse – einiges mitbekommen hat.

Es hat ihm anscheinend auch so gut gefallen, dass er das Buch nochmal komplett durchgelesen hat und wir auch die anderen beiden Bände besorgen mussten. Diese wurden auch mit Begeisterung verschlungen.

Also ein Kinderbuch, welches über Generationen begeistern kann.

Warum stelle ich aber dieses Buch vor?

Nun zum ersten ist über hundert-Ecken-denken ausdrücklich erlaubt und zum anderen glaube ich, dass es in jeder Generation „Modebücher“ gibt. Die es allerdings meistens nicht in die nächste Generation schaffen. Karl May wird heutzutage wohl auch nicht mehr gelesen, doch zu meiner Jugendzeit war es fast die einzige Lektüre für Jungs und etwas wildere Mädchen.  Heute gibt es da doch schon einiges mehr.

Aber Caius hat es still leise und heimlich geschafft die ganzen Jahre zu überdauern. Und das finde ich super.

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