Blutzeugin von Kevin O`Brien


Auch dieses Buch habe ich wegen dem Autoen-Namen ausgewählt, damit ich den Buchstaben O in der Autorenchallenge habe.

Fakten zum Buch

Autor: Kevin O`Brien Blutzeugin

Orignial Titel: One last Scram

Ausgabe von: April 2009

Verlag: Rowohlt

ISBN: 978-3-499-24913-6

Seiten: 522

Inhalt

Die 19-jährige hübsche Amelia hat viele Probleme. Und hatte bereits viele  Therapeuten. Vor allem wegen der Albträume, in denen sie ihre Familie umbringt. Karen soll ihr nun helfen und schafft es Vertrauen aufzubauen. Doch dann werden die blutigen Visionen Realität und Karen gerät mit in den Strudel der Ereignisse.

Hängt es mit der Adoption zusammen? Leidet das Mädchen unter einer gespaltenen dunklen persönlichkeit oder liegt die Wahrheit mit ihrem ersten Elternhaus zusammen?

Mein Eindruck

Wer jetzt einen Thriller erwartet, der hauptsächlich auf der Couch eines Therapeuten stattfindet, wird wohl enttäuscht werden. Denn Karen folgt Amelia durch das halbe Land und Amelia ist immer wieder mit Blackouts gestraft, so dass Karen oft nicht weiß, wo sie gerade ist. Dabei versucht sie noch die Vergangenheit des Mädchens zu erforschen und den Rest der Familie zu schützen. Eine spannende Verfolgungsjagd also.

Es ist allerdings sehr schwer für mich nun einen vernünftigen Leseeindruck zu verfassen, ohne zu viel von der Geschichte an sich zu verraten, denn wo der Leser teilweise ins mysteriöse geleitet wird, findet sich später eine logische (wenn auch extreme) Erklärung. Auch kann man die Taten in gewisser Weise nachvollziehen, auch wenn der/die Täter bestimmt psychisch einen Knacks haben.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und bereits im ersten Kapitel erfährt man, dass ein Kind seinem Vater „helfen“ muss, Frauen zu entführen und diese dann im Wald schreien. Ja, jeder der jetzt an das schlimmste denkt  ist auf der richtigen Fährte…. Also nichts für schwache Nerven

Was mir nicht gut gefallen hat ist, dass immer wieder zwischen Orte und Zeiten umhergesprungen wird. Zwar findet man Hinweise in der Überschrift, doch sind diese so komisch verstreut, dass man hier kaum Hilfe hat. (ob 2004 oder 2006 ist mir beim Lesen erst mal wurst – und wenn ich zurückblättern möchte, finde ich zwar den Kapitelanfang, aber die Überschrift war irgendwo dazwischen)

Cover und Optik

Das Cover scheint ein gesprungenes Glas mit Blut daran darzustellen und die weiße Schrift dominiert das Erscheinungsbild. Ich finde es ist gut gelungen, auch wenn ich den deutschen Titel so nicht gewählt hätte. Die Schrift ist gut, das Papier von guter Qualität. Die Überschriften sind klar abgesetzt und mit einem durchgehenden schwarzen Streifen gekennzeichnet, so dass man auch beim Blättern schnell ein Kapitel wieder findet.

Fazit

Ein spannender Thriller, ohne Frage. Doch muss ich ehrlich gestehen, dass irgendwie der Funke bei mir nicht übergesprungen ist. Liegt es an dem gehopse zwischen den Zeiten und Orten (auch wenn ich nachvollziehen kann, warum der Autor das Stilelement nutzt), oder vielleicht, weil der Autor manchmal den Leser in Bereiche führt, die nicht meinen Vorlieben entsprechen (Mystik) oder vielleicht auch daran, dass ich das Ganze teilweise als zu extrem beschrieben fand.

Zumindest kann ich vom Gefühl her „nur“ 3-4 B`s geben, was aber sicher nicht objektiv zu begründen ist, sondern meine subjektive Meinung darstellt.

3 - 4 Bs

QR Code - Take this post Mobile!
Use this unique QR (Quick Response) code with your smart device. The code will save the url of this webpage to the device for mobile sharing and storage.

Ein Kommentar bis “Blutzeugin von Kevin O`Brien”

  1. […] Blutzeugin von Kevin O`Brien […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif