Dan Brown – Das verlorene Symbol

Fakten zum Buch

Autor: Dan Brown Das verlorene Symbol: Thriller

Orignial Titel: The lost Symbol

Ausgabe von: 2009

Verlag: Lübbe

ISBN: 978-3-7857-2388-3

Seiten: 765

Inhalt

Robert Langdon, der aus den anderen Büchern bekannte Symbolologe wird nach Washington gerufen um dort eine alten Schlüssel der Freimaurer zu entschlüsseln. Dass er dabei von einem Psychopathen hinter das Licht geführt wird, ist es schon zu spät. Er muss das Spiel mitspielen und ein Wettlauf um leben und Tod beginnt. Kann er den Schlüssel finden und diesen auch entschlüsseln?

Mein Eindruck

Dieses Buch ähnelt leider sehr den Vorgängerbänden Illuminati und Sakrileg. Auch hier ist wieder ein Wettlauf um die Zeit und durch Washington nötig. Während ich die beiden vorgenannten Werke richtiggehend verschlungen habe und die Bücher sehr spannend und auch lehrreich fand, dümpelt diese Geschichte irgendwie so vor sich hin. Nicht, dass sie nicht spannend wäre, doch da ich die anderen beiden Bücher kenne, empfand ich sie als sehr vorhersehbar. Mich würde interessieren, wie jemand auf das Buch reagiert, der die anderen beiden Geschichten nicht kennt.

Auch wird hier diesmal nicht wirklich so auf die Kunstwerke eingegangen, wie ich es aus den anderen Büchern in Erinnerung habe. Nur eines wird ansatzweise wirklich erwähnt und ansonsten dreht sich alles um die Pyramide der Freimaurer. Hier habe ich auch schon besseres gelesen und zwar nicht nur von Dan Brown.

Cover und Optik

Ich habe das Hardcoverbuch, welches in bekannt guter Qualität kommt. Das Bild des Schutzumschlages zeigt das Sigel der Freimaurer und ist bis auf die Schrift matt schwarz gehalten. Passend zum Buch. Die Schrift ist gut lesbar, jedoch empfand ich das Buch insgesamt als sehr schwer, vom Gewicht her.

Fazit

Insgesamt bin ich enttäuscht. Ich hätte mir hier wieder mehr erwartet und nicht wieder eine Geschichte nach Schema F, welches bei den anderen Büchern ja sehr gut umgesetzt wurde. Doch hier scheint der Autor irgendwie keine Lust gehabt zu haben – zumindest hatte ich den Eindruck dazu.  Wie gesagt, würde mich sehr interessieren, wie jemand auf das Buch reagiert, der die anderen (besseren) Bände nicht kennt.

Ich gebe 3 B`s, da ich besseres gewohnt bin, das Buch sich aber trotzdem leicht und flüssig lesen lies.

3 B`s

Weitere Meinungen
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7 Kommentare bis “Dan Brown – Das verlorene Symbol”

  1. Iris sagt:

    Die Frage, wie man auf das Buch reagiert, wenn man Illuminati und Sakrileg nicht kennt, kann ich dir leider nicht beantworten, denn ich hatte vor dem verlorenen Symbol die beiden anderen gelesen. Ich kann nur bestätigen, dass diese Buch im Vergleich zu den beiden anderen für mich langweilig war. Mein absoluter Favorit ist übrigens Illuminati, weil die Geschichte so schön logisch und doch spannend ihre verschiedenen Stationen abarbeitet.

  2. Iris sagt:

    Da fällt mir noch ein, dass es ja sowohl zu Sakrileg als auch zu Illuminati je ein Buch gibt, das die wahren Hintergründe liefert und so Realität und Fantasiegeschichten im Werk von Dan Brown voneinander trennt bzw. den starken Anteil der Fantasie aufdeckt. Denn das hat Dan Brown wirklich drauf: Er recherchiert unglaublich genau und biegt sich die Realität unmerklich so zurecht, dass sie geografisch und historisch zur Geschichte passt und man ihm das als historisch korrekt abnimmt. Nicht umsonst hat es zur Boomzeit von Sakrileg in Paris entsprechende Stadtführungen gegeben. Weiß gar nicht, ob zum verlorenen Symbol auch so ein Buch existiert.

  3. Melanie sagt:

    Die beiden anderen Bücher sind echt viel viel besser und haben mich auch mehr fasziniert. Vielleicht bin ich auch durch Dämonium etwas geschädigt, welches auch in Washington spielt. Ich fand Illuminati und Sakrileg beide sehr gut und könnte jetzt gar nicht sagen was besser war. Vielleicht eher noch – ach keine Ahnung waren beide auf jeden Fall gut. ;-)

  4. Iris sagt:

    Dämonium kenn ich gar nicht.

  5. Kann Dir nur zustimmen. Zwar flüssig zu lesen, aber irgendwie altbekannt. Was ich von Dan Brown empfehlen kann ist Meteor. Irgendwie finde ich auch aktuelle Verschwörungstheorien glaubwürdiger als jahrhundertealte Geheimbünde.
    Gruß
    Fulano

    • Mella sagt:

      Meteor habe ich auch schon gelesen. War nicht schlecht, aber auch nicht so ganz meines, aber besser als das verlorene Symbol.
      Ich halte mich lieber an handfeste Psychothriller :-)

      LG Mella

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