Das Leben ist jetzt von Mariëtte Middelbeek

Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich an dieses Buch gekommen bin, sondern nur noch, dass es Zufall war und ich irgendwo gelesen habe, dass es gar nicht so ein typischer Chick-Lit-Roman ist, wie der Covertext vermuten lässt. Mal schauen, dass ich eine bessere Zusammenfassung schreibe:

Fakten zum Buch

Autor: Mariëtte Middelbeek 

Orignial Titel: Turbulentie

Ausgabe von: 11/2011

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-40912-5

Seiten: 303

Inhalt

Sara ist 26 und Stewardess. Sie liebt ihr Leben, welches von keinen Verpflichtungen gekennzeichnet ist. In der Welt jetten, den einen oder anderen Piloten oder Co-Piloten vernaschen und Party bis zum Rückflug. Familie und Kinder? Frühestens ins 10 Jahren, wenn überhaupt. Ihre Schwester Anouk ist das Gegenteil – alleinerziehende Lehrerin mit einem 4-jährigen Sohn.

Dann wird Anouk todkrank. Krebs. Und Sara soll nun auf Max, ihren kleinen Neffen aufpassen, da die gemeinsame Mutter lieber bei ihrem Kind sein muss um Anouk während dieser schlimmen Zeit beizustehen. Sara ist erst gar nicht begeistert, passt doch ein Kleinkind nicht gerade zu ihrem Lebensstil und Umstellen? Nein, ist doch nur für kurze Zeit und ihr Leben? Oder geht es doch um viel mehr. Zudem kann Sara nicht mit Kindern…. Und dann ist da noch Rene.

Mein Eindruck

Es ist wirklich schwer hier eine vernünftige Zusammenfassung zu schreiben, ohne vorzugreifen. Denn eines kann das Buch auf jeden Fall: es zeigt eine Wandlung einer jungen Frau auf. Einer jungen Frau, die vorab ihr Leben einfach genießen kann und nun lernt Verantwortung zu übernehmen. Und dies innerhalb kürzester Zeit. Normalerweise haben werdende Eltern etwa 9 Monate Zeit, sich umzustellen, bei ihr sind es etwa 24 Stunden. Dass hier am Anfang viele schief läuft und sie sich sträubt ist absolut nachvollziehbar – zumindest für mich. Auch finde ich ihre Wandlung verständlich und auch menschlich zeigt sie Größe, ohne jetzt vorgreifen zu wollen.

Das Buch zeigt den typischen Chick-Lit mit Liebesgeschichte und junger erfolgreicher Frau. Doch zeigt es zusätzlich noch das Leben mit einer Krebspatientin, und wie diese Krankheit eine Familie belasten und verändern kann. Das  Buch ist sehr feinfühlig geschrieben und ich habe mich gefragt, ob es auf einer wahren Begebenheit beruht. Es ist also kein Chicklit, sondern viel viel mehr!

Die Protagonisten sind allesamt sehr sympatisch, auch wenn ich Sara für etwas oberflächlich gehalten habe und ihre Mutter für ein wenig zu streng.

Cover und Optik

Auf dem Cover findet sich ein Tisch, auf dem eine junge Frau mit Blumen in der Hand sitzt. Die Frau ist nicht komplett sichtbar. Das Cover ist sehr nichtssagend gestaltet, so dass nichts vom Inhalt verraten wird, aber ich auch nicht sagen kann, ob es zum Buch passt. Gefühlsmäßig würde ich es bejahen, denn das Buch lebt davon, dass man mit mehr konfrontiert wird, als man zuerst vermutet.

Die Schrift ist normal groß und gut lesbar.

Fazit

Ein Buch was mich positiv überrascht hat und viel mehr Tiefgang bietet, als zuerst vermutet. Daher gebe ich 4-5 B`s, die auch absolut verdient sind. Wer dieses Buch lesen möchte, sollte unbedingt ein paar Taschentücher bereit legen. Für die etwas extremen Charaktere gebe ich einen halben Punkt Abzug.

4-5 B`s

Weitere Meinungen

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