Das Mirakel von Köln – von Bettina Szrama

Bettina Szrama hat passend zur Weihnachtszeit einen neuen Roman herausgebracht. Im Gegensatz zu den vorherigen Büchern, ist diesmal einiges an der Geschichte ihrer Fantasie entsprungen.

Fakten zum Buch

Autor: Bettina Szrama Das Mirakel von Köln

Ausgabe von: Originalausgabe von 2012

Verlag: emons

ISBN: 978-3-95451-029-0

Seiten: 286

Inhalt

1626 in Köln. Christina flieht vor dem aufgebrachten Pöbel, die sie wegen ihrer Fallsucht und den entsprechenden Anfällen, steinigen möchten.  Der Generalvikar Bernard Fresenius rettet sie und bringt sich in das Kloster Santa Klara. Die Sicherheit trügt jedoch, wird Christina doch Zeugin von Teufelsaustreibungen, Unzucht und Intrigen, in die sie bald selbst verwickelt wird. Als ich die Flucht nach der Ermordung einer Nonne gelingt, gerät sie in das Ränkespiel der Mächtigen, das auch vor Mord nicht zurück schreckt. Christina beschließt den Spieß umzudrehen und schmiedet einen Plan, der die Mächtigen vor ihr erzittern lässt.

Mein Eindruck

Die Geschichte ist absolut spannend. Die Intrigen, der Machtanspruch und die Skrupellosigkeit haben mich absolut gefesselt.  Die Geschichte war spannend und klug aufgebaut und beruht zumindest teilweise auf einen wahren historischen Fall.

Allerdings war mir als Krimifan die Sprache oft ein wenig zu pathetisch und die Details bzw. die Hintergründe nicht ausführlich genug. So war die Vergewaltigungsszene so wie sie beschrieben war eher unglaubwürdig. Vielleicht möchte man hier eher weniger das Kopfkino nutzen, als von der Autorin gefordert.

Die Personen waren glaubwürdig und menschlich, wenn auch nicht immer sympathisch.

Cover und Optik

Auf dem Cover sit eine junge Frau gefesselt auf einem skizzierten Scheiterhaufen mit Feuer im Rücken. Sehr passend zum Roman. Die Schrift ist relativ klein, die Kapitellänge passend.

Fazit

Ein spannender Roman für alle, die die pathetische Sprache lieben und gerne auch ihr Kopfkino nutzen. Für eingefleischte Krimi- und Thrillerleser eher nicht so ideal.

Ich gebe, weil ich genau zu letzteren zähle und weder Kopfkino gerne nutze noch eine lyrische oder pathetische Sprache bevorzuge, 3 bis 4 B`s

3 - 4 Bs

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