Der Pathologe von Jonathan Kellerman

Fakten zum Buch

Autor: Jonathan Kellerman Der Pathologe: Roman

Orignial Titel: Conspiracy Club

Ausgabe von: 2005

Verlag: Goldmann

ISBN: 3-442-45810-2

Seiten: 378

Inhalt

Die Freundin von Psychologe Jeremy wurde brutal ermordet. Auch nach 6 Monaten ist der Fall immer noch nicht geklärt und Jeremy noch nicht wirklich über den Tod von ihr hinweg. Da begegnet er Andrea, einer Assistenzärztin und beginnt mit ihr eine zaghafte Liebesaffaire. Zusätzlich scheint sich der alte Pathologe Arthur für ihn zu interessieren und fängt eine interessante Debatte mit ihm an. Plötzlich erhält er ungewöhnliche und geheimnisvolle Botschaften. Steckt Arthur dahinter? Haben die Informationen, die er bekommen hat etwas mit der Ermordung von seiner ehemaligen Freundin zu tun? Jeremy beginnt zu recherchieren und kommt dem Mörder dadurch immer näher und weitere Morde geschehen.

Mein Eindruck

Von Jonathan Kellerman kenne ich bereits einige Alex-Delaware-Romane. Wobei dort der Psychologe ja außen vor ist. Hier ist der Psychologe Jeremy teilweise selbst betroffen. Betroffen von dem Verlust seiner Freundin und als Verdächtiger der Mordkommission. Dadurch unterscheidet sich der Roman deutlich von den sonst von Jonathan Kellerman gewohnten Romanen. Die Erzählweise ist viel ruhiger und viel persönlicher aus Sicht von Jeremy. Er ist ein gebrochener Mann, der nach außen hin anscheinend sehr gut funktioniert – doch innerlich immer noch zerrissen ist. Was mich persönlich eher abstößt, da ich mit Personen, die persönliche Probleme haben sehr schlecht umgehen kann. Vor allem, wenn es sich um so tiefgehenden Problemen handelt, ich fühle mich dann immer so hilflos und genau dieses Gefühl stellte sich teilweise beim Lesen ein. Doch darauf kann ich in meiner Freizeit, wenn ich unterhalten werden möchte, gerne verzichten.

Ansonsten ist das Buch auch nur mäßig spannend. Zwar bleibt der Mörder bis zum Schluß hin unbekannt, doch das Buch selbst war leider nicht besonders fesselnd.

Cover und Optik

Das Cover ist in Grüntönen gehalten und man erkennt ein Kreuz mit  einigen Blumen darauf. Wobei vereinzelte Blüten farbig sind. Jedoch passt das Titelbild nicht annähernd zum Inhalt, denn Jeremy besucht zum Beispiel kein einziges Mal das Grab seiner Freundin, noch hinterlässt der Mörder irgendwelche Kreuze.  Ansonsten ist das Schriftbild klar und einfach, ohne irgendwelche Verzierungen.

Fazit

Der Pathologe ist kein richtiger Thriller, sondern eher ein Krimi. Er ist auch nur mäßig spannend und in so fern auch kein „richtiger“ Jonathan Kellerman, bei dem man normalerweise etwas intensivere Thriller erwartet. Wer jedoch einen Roman lesen möchte, bei dem ein Angehöriger eines Opfers eine Hauptrolle spielt und sich auch für dessen Seeleneinblicke interessiert – der ist mit diesem Roman sehr gut beraten.

Ich aber gebe nur 3 B`s, da ich dies nicht wollte und bei Jonathan Kellerman einen Thriller erwarte. Zudem ging es mir zu sehr um die psychologischen Probleme der Protagnisten.

3 B`s

Weitere Meinungen
QR Code - Take this post Mobile!
Use this unique QR (Quick Response) code with your smart device. The code will save the url of this webpage to the device for mobile sharing and storage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif