Die Drachen der Tinkerfarm von Tad Williams und Deborah Beale

Dieses Buch habe ich als Sonderausgabe zum Welttag des Buches bekommen. Es wird nachdem ich es gelesen habe auch weiter verschenkt, wie meine anderen Bücher von dieser Aktion auch, doch da nicht jeder Krimi mag, habe ich einen Teil meiner Schneewittchen eingetauscht und dies ist nun eines der Bücher, die ich vorab selbst lese und dann weiter gebe. Ein Jugendbuch und Fantasy – also Genres, die ich normalerweise nicht lese.

Fakten zum Buch

Autor: Tad Williams und Deborah Beale  

Orignial Titel: The Dragons of the Ordinary Farm

Ausgabe von:  Sonderausgabe zum Welttag des Buche 2012

Verlag: Hobbit Presse Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-93832-6

Seiten: 380

Inhalt

Tyler und Lucinda sollen die Sommerferien bei ihrem unbekannten Onkel auf  einer Farm in Kalifornien verbringen. Zuerst sind sie nicht davon angetan, doch bei der Ordinary-Farm handelt es sich um keine normale Farm. Nein ihr Aufenthalt übersteigt bald jede Fantasie und ist spannender als jedes Video-Spiel. Denn auf der Ordinary Farm gibt es keine Schweine oder Hühner. Und auch die menschlichen Bewohner sind alles andere als normal….

Mein Eindruck

Durch den sehr angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch sehr leicht und gut lesen. Es ist hauptsächlich aus der Sicht der anwesenden Kindern geschrieben, vor allem aus Tylers Sicht. Einem neugierigen abenteuerlustigen etwa 10jährigen Jungen, der erst handelt und oft dann erst nachdenkt. Und somit auch immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Vor allem auf einer Farm, in der es vor Geheimnissen nur so wimmelt und den Kindern kaum etwas davon verraten wird und somit alles alleine herausgefunden werden muss.

Da ich selbst Jungs in diesem Alter habe, kann ich mir echt gut vorstellen, dass dies genau so abläuft, wie in dem Buch beschrieben. Als Mutter denke ich leider – als Leser eher ja, da rührt sich etwas. Denn Abenteuer erleben die beiden Kinder wirklich.

Zum Fantasy-Element: Wie eingangs beschrieben ist diese Genre nicht so wirklich meines. Wenn dann muss es so geschrieben sein, dass es wirklich so sein könnte. Also sich in diese Welt integriert, die ich so kenne, wie sie nun mal ist. Das ist hier gut gelöst, denn die Fantasy-Elemente bestehen hier hauptsächlich aus Tieren und diese werden auf der Tinkerfarm absolut geheim gehalten. Also für mich zufriedenstellend und gut gelöst.

Die beschriebenen Personen sind teilweise sehr sympatisch. Einige böse oder undurchsichtige Persönlichkeiten gibt es auch, was klar und deutlich herausgearbeitet ist. Dennoch bleiben einige Personen eher blass. Da es anscheinend mehrere Teile gibt, bleibt die Hoffnung, dass sie später mehr an Profil gewinnen.

Cover und Optik

Auf dem Cover ist ein Mädchen auf einem fliegenden Drachen abgebildet, vor einer in Blautönen gehaltenen Landschaft. Das Bild ist sehr schön und absolut passend zum Buch, doch verrät es mir ehrlich gesagt bereits zu viel vom Ende. Das finde ich schade.

Die Illustrationen vor jedem Kapitel sind toll gearbeitet, die Schrift angenehm lesbar.

Fazit

Ich finde ein gelungenes Jugendbuch, was ich auf jedem Fall noch meinem Sohn zum Lesen geben werde. Mal schauen, was er dazu sagt. Kindgerecht ist es auf jeden Fall. Dennoch für mich als Erwachsene fehlten mir gut herausgearbeitete Personen und den Schluss fand ich selbst etwas unglaubwürdig. Dennoch wüsste ich gerne (falls es meinen Kindern gefällt), wie es weiter geht. Und gebe daher 3-4 B`s

3 - 4 Bs

Weitere Meinungen:

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2 Kommentare bis “Die Drachen der Tinkerfarm von Tad Williams und Deborah Beale”

  1. nasch sagt:

    Ich habe das Buch auch mir ertausch und ich fand es TOP :) Habe den zweiten Teil auch schon gelesen und ich fände es total klasse, wenn es verfilmt werden würde. Das könnte ich mir sooooo gut vorstellen *schwärm*

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