Evil von Jack Ketchum

Dieses Buch habe ich von Pamela beim Osterwichteln von Pamela bekommen, nachdem sie es auf meiner Wuli entdeckt hatte. Ich weiß gar nicht mehr  wo, doch mir wurde dieses Buch irgendwann mal empfohlen.

Fakten zum Buch

Autor: Jack Ketchum 

Orignial Titel: The girl next door

Ausgabe von: 5. Auflage 01/2006

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-67502-5

Seiten: 334

Inhalt

Eine Kindheit in den 50er Jahren in einer kleinen Vorstadt in den USA. Ein Mann erinnert sich. Eigentlich kein schlechter Ort um dort seine Kindheit und Jugend zu verbringen. Krieg und Angst sind weit weg und die Nachbarschaft ist friedlich mit vielen Kindern.

Doch der Schein trügt. David entdeckt die düsteren Seiten dieser Idylle. Denn in einem Keller in der Nachbarschaft geschehen unheimliche Dinge, von denen kein Erwachsener weiß und die besser nicht an das Tageslicht kommen sollten. Denn was passiert, wenn der Wahnsinn ungebremst seinen Lauf nimmt und immer mehr in diesen Strudel geraten und das Böse die Übermacht über den einzelnen gewinnt?

Mein Eindruck

Die Geschichte wird von David erzählt. Mittlerweile 40 Jahre alt, doch intensiv, so wie er es damals erlebt hat. Alles beginnt, als Meg und Susan in die Nachbarschaft kommen. Vollwaisen, die nun bei ihrer Tante wohnen sollen. Doch das Leben der beiden Mädchen gestaltet sich alles andere als erfreulich. Um ihre kleine Schwester zu schützen, die noch immer an den Folgen des Verkehrsunfalls leidet, in dem auch ihre Eltern umkamen, lässt Meg sich viel gefallen. Zu viel. Und zu extrem wird es. Als sie sich zu wehren anfängt, ist ihr Schicksal besiegelt.

Die Protagonisten sind allesamt real gezeichnet. Wohl zu real, denn genau dies ist auch der Schrecken des Buches. Dies könnte überall auf der Welt in jeder Nachbarschaft so vorkommen. Die meisten würden genau wie im Buch wegsehen und einige sich mit in den Strudel ziehen lassen.

Der Autor versucht durch Sprache ein beklemmendes Gefühl zu ermitteln. Bei mir hat dies nicht ganz so funktioniert, da ich in letzter Zeit in der Hinsicht bessere Bücher gelesen habe. Hätte ich diese nicht gehabt, hätte es wohl besser funktioniert.

Cover und Optik

Oben auf dem Cover ist ein Gesicht und Schnüre abgebildet. Darunter in Rot das Wort EVIL. Dies ist so sehr gut gemacht und passend und stimmig zum Buch. Obwohl das Cover weiß ist, verschmutzt es nicht so leicht. Die Schrift ist groß und lässt sich gut lesen. Die Kapitel recht kurz.

Fazit

Obwohl das Buch allgemein nicht schlecht war, hat es mich doch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Dieses Mal fällt es mir recht schwer, zu begründen, warum ich keine bessere Wertung geben kann. Vielleicht der für mich zu durchsichtige Versuch mit Sprache zu manipulieren. Vielleicht auch die insgesamt komische Geschichte, die man auch selbst nicht gerne wahr haben möchte. Vielleicht auch, weil zu wenig auf die Zeit eingegangen wird, in der die Geschichte spielt. Ich kann bei den 50er Jahren nicht mitreden. Überhaupt nicht, wobei ich aber glaube, dass dies für den letzten Kick entscheidend wäre. Der mir eben fehlt.

Das Buch selbst ist nichts für Thriller- oder Krimianfänger. Ob es Horror ist, weiß ich nicht, das sollen bitte diejenigen beurteilen, die dieses Genre öfter lesen als ich.

Insgesamt hat es aber nicht für mehr als für 3 B`s gereicht.

3 B`s

Weitere Meinungen

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2 Kommentare bis “Evil von Jack Ketchum”

  1. MrsJennyenny sagt:

    Soll ich, oder soll ich nicht? Soll ich oder soll ich nicht?

    Das geht jetzt die ganze Zeit in meinem Kopf vor. :) Das Buch hört sich echt interessant an, aber deine Bewertung schreckt mich etwas ab. Hmm!? Mal schauen, wenn ich Zeit und Lust habe, werde ich mir dieses Buch ausleihen oder kaufen oder s.l ;)

    Danke für die Rezi. :)

    Gruß Jenny

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