Grissnockerl Affäre von Rita Falk

Von Rita Falk kenne ich nur den ersten Teil der Serie um den Franz und seine Oma. Griessnockerl Affäre ist bereits der 4. Teil und ich war unter anderem auch scharf auf die Rezepte. Ich gebe es ja zu.

Fakten zum Buch

Autor: Rita Falk 

Ausgabe von: 2. Auflage von 2012

Verlag: dtv premium

ISBN: 978-3-423-24942-3

Seiten: 239

Inhalt

Der Chef in der PI Landshut nervt gewaltig. Franz und seine Kollegen nennen ihn schon Arschl, den Barschl und keiner kann den überkorrekten Beamten ausstehen. Nach einer feuchtfröhlichen Hochzeit liegt der dann auch mit aufgeschlitzter Kehle im Hof der Inspektion. Dumm nur, dass der letzte der ihn gesehen hat der Franz Ebenhofer war und dessen Messer auch die Mordwaffe war. Und er zusätzlich noch mit ihm zusammengerumpelt ist.

Die Kollegen ermitteln eher lustlos, denn der Hauptverdächtige steht ja fest – und keiner will sich noch näher mit dem unbeliebten Vorgesetzten beschäftigen. Da hilft halt alles nichts und der Franz muss selbst tätig werden.

Mein Eindruck

Das Buch ist aus Sicht vom Franz geschrieben. In einem sehr eigenwilligen Schreibstil, den man entweder liebt oder hasst. Bei mir ist es so eine Art Hassliebe. Für ein Buch ist es eine erfrischende Abwechslung, dennoch zuviel davon ist auch nichts.

Der Fall selbst wird auch Franz-typisch gelöst. Mit mehr Glück als Verstand, mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden und ganz eigenen Ansätzen. Tja und dann ist da noch die Oma. Die wunderbar kochen kann und nun Besuch bekommt. Wer ist Paul, warum sind die zwei so vertraut miteinander und was will Paul hier? Zusätzliche Sorgen, die den Franz belasten. Neben einem Vater, der immer melancholischer wird, einen immer nervigeren Bruder und dem alltäglichen Geschäft als Dorfgendarm.

Wenn man das Buch nicht zu ernst nimmt, hat es durchaus Unterhaltungswert, doch ein richtiger Krimi ist es nicht.

Cover und Optik

Auf dem roten Cover ist eine Milchkanne mit roten Rosen abgebildet. Ein so recht hübsches Cover, doch nur bedingt passend, obwohl es diesmal um allerhand zwischenmenschlichen Beziehungen geht.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, die Qualität der Seiten sind super. Ob es Absicht ist, dass die Kapitelüberschriften ein wenig verblasst sind, mag ich nicht zu beurteilen, sieht aber ein wenig komisch aus.

Fazit

Ein schräges Buch, dessen Stil man mögen muss. Wenn ja, dann ist es top. Dennoch ist es nicht so ganz mein Geschmack und leider muss ich sagen, dass auch der 4. Teil immer noch so ähnlich wie der erste Teil ist und nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat.

Was allerdings an beiden Büchern top ist – das sind die Rezepte. Daher muss ich glatt ein halbes B mehr geben und ich komme auf 3 bis 4 B`s. Die Griessnockerlsuppe habe ich glatt ausprobiert – Ergebnis siehe unten

3 - 4 Bs

Weitere Teile der Serie:

Ausprobiertes Rezept:

Griessnockerl-Suppe
griessnockerlsuppe

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