Interview mit Ira Ebner – ehemalige UDSSR und die weitreichenden Folgen bis heute

Ira Portrait (338x500)Vor einiger Zeit bekam ich Kontakt und ein Buch von Ira Ebner. Das Buch von Ihr Himmel, Erde Schnee (siehe auch Rezension) handelt in den 70er Jahren in Estland und ist genau genommen ein Historischer Roman. Alleine schon deshalb wurde ich neugierig. Zudem weil die Autorin noch recht jung klang (sie ist wirklich nur 3 Jahre jünger als ich) und es ist auch ein Roman, zu einem Land und zu einer Zeit, die sonst eher selten in Büchern behandelt wird. Eigentlich gar nicht und schon war meine Neugier auf das Buch und noch viel mehr auf die Person dahinter geweckt.

So habe ich eine sehr nette junge Frau interviewen dürfen und es gibt demnächst noch eine „Homereportage“ – ha, lasst Euch überraschen, denn wir haben uns auch persönlich getroffen – Schreibtischbild inklusive.

Doch nun erst mal meine Fragen. Vor allem hat mir hier interessiert, wie ein junges bayerisches Mädel, mal ganz salopp gesagt zu so einem Thema kommt. Denn ich bin nicht auf den Gedanken gekommen und wir sind beide ganz „normal“ in Oberbayern aufgewachsen:

Interview

1. Du bist in etwa so alt wie ich. Wir haben doch eher die 80er Jahre miterlebt und nicht die 70er. Trotzdem spielt Dein Roman in jener Zeit. Wie kam es dazu?

Wie komme ich auf diese Zeit, nachdem ich 1977 geboren bin und sie eher unbewusst miterlebt habe? In den 1990er Jahren kam diese Retrowelle und ich fand über die Filme von Romy Schneider in dieses Jahrzehnt hinein. Seitdem ich 15 bin, habe ich Plateauschuhe kaum abgelegt. Es war ein Jahrzehnt, indem der große Fortschritt kam, siehe die Olympiade von 1972 in München, Computer zogen in die Büros ein und das Design hatte etwas Futuristisches. Auch das ökologische Bewusstsein ist in dieser Zeit gewachsen, wie auch die Friedensbewegung entstanden war. Für den Roman „Himmel, Erde, Schnee“ musste ich in die 70er Jahre zurückgehen, um den Weg zur Befreiung durch die „Singende Revolution“ zu erklären. In diesem Jahrzehnt hing noch der Eiserne Vorhang über Europa, Estland war von der Sowjetunion besetzt. Ich wollte die Umweltproblematik um die Grubenstadt Kohtla-Järve schildern, die ja in die Handlung und ins Leben der Charaktere hineinspielt. Andererseits wollte ich auch die Konflikte schildern, die in der Zeit des totalitären Systems zum tragen kamen, Arvos Gehorsam gegenüber den Besatzern, den Mut von Lagles Vater, sich gegen die Behörden zu stellen und auch Lagles Wandlung von der Mitläuferin hin zur bewussten Staatsbürgerin. Nicht zuletzt begann die Unabhängigkeitsbewegung in Estland in den 80er Jahren mit der Umweltbewegung.

2. Du kommst aus Bayern und bist in Bayern aufgewachsen. Trotzdem spielt Dein Roman in Estland und Litauen. Wie kamst Du gerade zu jener Gegend ?

Bei uns lag immer die SZ auf dem Tisch. Ich war 12, 13 Jahre alt, als der Ostblock zusammengefallen ist und Deutschland wiedervereinigt wurde. Ich interessierte mich mehr für die Weltgeschichte, für Glasnost und Perestrojka als für Pferdehefte, also habe ich die Zeitung genommen. Früher hatte man von „Russland“ gesprochen, aber gemeint war die damalige UdSSR als ganzes. Es gab unter anderem Völker wie die Litauer, Letten und Esten, die mit ihren Fahnen demonstriert und die selbe Freiheit gefordert hatten wie de Ostdeutschen auch. Was hatte es auf sich? Diese Länder wurden als Folge des 2. Weltkriegs von den Sowjets annektiert. Spätestens nach den Ereignissen vom 13. Januar 1991 im litauischen Vilnius (13 Tote, nachdem am Fernsehturm Sondertruppen des sowjetischen Innenministeriums auf unbewaffnete litauische Demonstranten geschossen hatten), begann meine Sympathie für die Balten

Ich liebe meine bayerische Heimat. Auch Lagle liebt ihre Heimat, also Estland. Während ich noch am Manuskript gearbeitet hatte, stellte sich für mich die Frage, wie sich jemand fühlt und wie jemand handelt und denkt, dessen Heimat durch Umweltzerstörung und Besatzung leidet.

3. Gab es einen Auslöser, eine Inspiration oder ein Erlebnis, was Dich genau zu dieser Geschichte veranlasst hat?

Das Ereignis, das mich dazu bewegt hatte, das Baltikum als Schauplatz eines Romans zu wählen, war der 13. Januar 1991. Damals hatten sowjetische Panzer am Fernsehturm der litauischen Hauptstadt Vilnius auf Demonstranten geschossen, die friedlich für die Unabhängigkeit zusammengekommen waren. Ich war damals zwar erst 13 Jahre alt, aber dieses Ereignis hatte mich soweit auch beeinflusst, täglich die Zeitung zu lesen und Nachrichten zu sehen. Ich bezog zum ersten Mal in meinem Leben eine Position. Weil mich die Entschlossenheit der Litauer, Letten und Esten fasziniert hatte, sammelte ich so viele Informationen, wie zur damaligen Zeit – einer Zeit vor dem Internet – bekommen konnte. Ich begann auch russische Literatur zu lesen, etwa Solscheyzins „Archipel Gulag“, oder „Doktor Schiwago“ von Boris Pasternak. Da ich schon damals gerne schrieb und starke Frauenfiguren in meinen Geschichten vorkamen, ließ ich eine Estin in ihrem fiktiven Tagebuch über ihren Alltag in einem besetzten Land berichten. Sozusagen die Vorgängerin der Lagle aus „Himmel, Erde, Schnee“, die auch in ihr Tagebuch einblicken lässt. Und als ich volljährig war, ging es erstmal ab Richtung Osten…

4. Das damalige Estland wurde ja von den Russen beherrscht und die ursprüngliche Bevölkerung unterdrückt.
Es ist ein komplett anderes System. Wie sahen die Recherchen dazu aus, denn darüber gesprochen wird wohl eher ungern, oder?

Wie vorhin schon erwähnt, war ich in der internetlosen Zeit glücklich über jeden aus dem „Spiegel“ kopierten Artikel und jeden Ausschnitt aus der Tageszeitung, den ich finden konnte. Ich kaufte mir diverse Bücher zusammen, die mit dem Thema ehemalige UdSSR – Baltikum zu tun hatten. Zum Beispiel „Geheimimperium KGB – Totengräber der Sowjetunion“ von Jewgenija Albaz, oder „Ein Leben für Litauen“ von Kazimiera Prunskienė (der ehemaligen litauischen Premierministerin). Als ich dann in den jeweiligen Ländern war, konnte ich auch mit Menschen sprechen, die die Sowjetbesatzung mehr oder weniger – wie meine Generation – erlebt hatten. Ich hatte vieles erfahren über den Alltag und dass der – lässt man einmal alles andere beiseite – nicht sehr unterschiedlich von unserem war. Trotzdem sind die Spuren der mehr als 50 Jahre Sowjetherrschaft noch an vielen Orten zu sehen. Die Plattenbausiedlungen sehen in Vilnius genauso aus wie in Tallinn. Auf dem Land gibt es noch die ehemaligen Kolchosen. In den Seitenstraßen jenseits der Innenstädte sieht man noch graue Fassaden. Es gibt Denkmäler für die Opfer des Stalinismus und auch entsprechende Museen und die ehemaligen KGB-Zentralen geben einen Einblick auf das, wie viel Aufwand betrieben wurde, ein ganzes Volk zu kontrollieren. Mein Eindruck ist aber, dass sich alle drei baltischen Staaten nun in Richtung Zukunft und Europa orientieren.

5. Du beschreibst sehr beschaulich, das Problem der Esten mit dem herrschenden System. Jeder geht irgendwie damit anders um. Ich meine jetzt, dass die Meinungen nicht klar gesagt werden dürfen, dass Russen bevorzugt werden und auch dass man Bezugsscheine und Verbindungen braucht um einigermaßen gut zu leben. Wie hast Du Dich in die Personen so gut reinversetzen können, denn Du schaffst es komplett unterschiedliche Charaktere zu zeichnen?

Bevor ich einen Roman schreibe, lege ich die Hauptfiguren fest, gebe ihnen Namen und zeichne die Rollen vor, die sie einnehmen. Lagle etwa ist eine junge Frau, die in ihrem Dorf eine Außenseiterrolle einnimmt, weil ihr Vater in der Partei ist. Alles, was sie versucht, führt nicht zu den gewünschten Erfolgen. Ihr Ehrgeiz ist größer als ihr Können. Ihre Maßstäbe an die Männer, oder an ihren späteren Mann sind auch entsprechend hoch. Sigurd, ihre Cousine, personifiziert die Art von Mädchen, die unsere Lehrer bereits dafür gelobt haben, weil sie besonders fleißig sind und so vorgeführt wurden: „Nehmt euch ein Beispiel an Derundder…“. Sie ist sehr konsequent und schlau, was sie später erfolgreich macht. Juhan ist Lagle sehr ähnlich, deshalb verstehen sie sich gut, aber er lässt sich zu sehr von seiner Schwester dominieren. Er wäre das, was man heute als „Freak“ bezeichnen würde. Er setzt sich im Fortsetzungsroman beherzt für sein Dorf ein. Ingvar ist der typische Karrierist, der sich mit Ellenbogen vorwärts bewegt. Heute wäre er wahrscheinlich Manager einer Investmentbank. Küllo Väljamäe macht als enttäuschter Kommunist nur noch Dienst nach Vorschrift. Auf den ersten Blick mag Arvo der Typ Mann sein, dem die Frauen erliegen. Er hat das gewisse Etwas und gewinnt Lagle mit einem Spaziergang durch Tallinns mittelalterliche Gassen und Versen aus Puschkins „Onegin“. Aber seine Persönlichkeit weist auch ihre Schattenseiten auf, er war ein Opfer von Gewalt. Wenn man fast täglich mit diesen Personen arbeitet, entsteht auch eine emotionale Beziehung zu ihnen. Ich persönlich liebe Romane mit Charakteren, die die Handlung tragen.

6. Mich hat das Buch auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Wie ich mich in jener Zeit verhalten hätte. Auch Du hast ja schon angedeutet, dass Du genauso wie ich mit jener Zeit Deine Probleme gehabt hättest. Wolltest Du das auch mit dem Buch bezwecken oder ist es nur ein schöner „Nebeneffekt“ wenn die Leute zum Nachdenken kommen.

Für mich sind die besten Bücher die, die mich über Wochen hinweg noch bewegen, obwohl ich sie bereits ausgelesen habe. Die Leser dazu zu bringen, sich Gedanken über etwas zu machen, was manche Menschen vielleicht nicht gleich sehen, oder ihnen zuvor noch nicht bewusst war, ist natürlich für einen Autor eine Bestätigung. Da ich selbst kein oberflächlicher Mensch bin, möchte ich auch meinen Charakteren und der Handlung eine gewisse Substanz mitgeben.
7. Bei dem Buch war ich eher enttäuscht, dass es sich um den ersten Teil handelt. Wie in der Rezension geschrieben fand ich das ganze dadurch eher „unrund“. Darf ich fragen, warum in zwei Teile?

Das Ende des 1. Teils lässt in der Tat noch vieles offen und unerzählt. Das war auch meine Absicht. Wer den Roman liest, entdeckt vielleicht einzelne Puzzleteile, die sich im 2. Teil noch zusammenfügen und das Bild abrunden. Warum also der 2. Teil? Es stand eine weitere persönliche Überlegung dahinter, nämlich nicht gleich alles in einem riesigen Band, der geschätzte 400 – 500 Seiten hätte, zu packen.

8. Klar die Frage muss nun kommen. Wie geht es im zweiten Teil weiter und wann erscheint er?

Der 2. Teil setzt etwa 1983 ein, als Jurij Andropow an der Spitze des Sowjetreichs stand und noch vor der Perestrojka. Noch liegt Estland wie in einem Winterschlaf, Hoffnungen auf einen Wandel kommen erst gar nicht auf. Lagle begegnet an einem kalten Abend dem Wissenschaftler Enno Treimann. Von ihm ist im Prolog von Teil 1 die Rede. Was es mit ihm auf sich hat und wie es mit Lagle und Martin weitergeht, möchte ich noch nicht verraten. Soviel aber: Im Zuge der Perestrojka beginnt die „Singende Revolution“ im Baltikum und Lagle nimmt es mit der Obrigkeit auf. Auch Sigurd wird, wie vorhin schon angekündigt, im 2. Teil zurückkehren, zum einen mit dem Regime Geschäfte machen, aber dann auch die Marktwirtschaft voll und ganz zu ihrem Vorteil nutzen. „Himmel, Erde, Schnee“ Teil 2 liegt gerade meinem Verlag vor und wird voraussichtlich im Herbst erscheinen.

Nun noch ein paar Fragen zur aktuellen Situation:
9. Ich hätte gerne Deine Meinung zur aktuellen Fußball-EM und die Berichterstattung dazu. Okay, Ukraine ist zwar „nur“ ein Nachbarland, doch hast Du vielleicht einen anderen Einblick dazu. Was meinst Du, was hälst du auch davon. Einseitig? Polarisierend? Wirklich noch ein Problem, generell auch in jenen Ländern, die sich erst noch von dem Kommunismus erholen müssen?

Ob Boykott als Druckmittel diplomatisch sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Im Fall der Ukraine könnte deren Reaktion eine weitere Isolation sein. Also das Gegenteil von dem, was mit einem Boykott erreicht werden sollte. Außerdem würden diejenigen die Leidtragenden sein, die von der EM leben und darauf angewiesen sind. Die Art und Weise, wie Julija Tymoschenko wegen Korruption verurteilt wurde, hat den Beigeschmack einer persönlichen Revanche von Präsident Janukowitsch. Sie wurde in ein Gefängnis gebracht und ihr wurde lange Zeit ärztliche Behandlung verwehrt, was absolut nichts mit einem Rechtsstaat zu tun hat. Der direkte Weg über die Regierungen würde sich in diesem Fall bewähren. Von allen ehemaligen 15 Sowjetrepubliken sind nur die drei Baltischen Republiken stabile Demokratien. In den übrigen Staaten – zum Beispiel Aserbaidschan oder Turkmenistan – haben sich ähnliche autokratische Systeme nach sowjetischem Vorbild etabliert.

10 Und noch eine Frage zu Dir. Es ist Dein Debütroman. Wie hat diese Veröffentlichung Dein Leben verändert. Wenig oder doch neue Perspektiven geschaffen? Siehst Du Dich auch als Autorin oder arbeitest Du noch in Deinem ursprünglichen Beruf.

Ich bin ein eher bodenständiger Mensch und erwarte nicht, durch den Roman steinreich zu werden. Zumal ich nicht für den Kommerz schreibe, sondern weil es mir Freude bereitet und ich damit auch die Authentizität meiner Charaktere bewahre. Sicher werde ich von Menschen angesprochen, die auf den Roman aufmerksam wurden oder ihn lesen. Ich mache auch Lesungen vor Publikum. Es gibt auch Autogrammwünsche. Es geht mir wie so vielen Autorinnen und Autoren, die trotzdem auf ihren Beruf angewiesen sind. Eine Handvoll Schriftsteller kann es sich leisten, von den Tantiemen zu leben, aber das sind Ausnahmen wie Umberto Eco oder Martin Walser.

Zum Schluss noch eine Frage, um die meine Kinder gebeten haben:
Welche Noten hattest Du in Deutsch?

Ich hatte meistens eine 2 oder 3 in Deutsch.

Weitere Bücher dazu:

Alexander Scholochow: Ernte am Don

Alexander Puschkin: Jewgenij Onegin

Michail Gorbatschow. BiographieGyörgy Dalos: Michail Gorbatschow, eine Biografie

Zu finden bin ich auf:

http://www.facebook.com/#!/IraChristianaEbner (Fanpage) und

auf Facebook http://www.facebook.com/#!/profile.php?id=100001465663621 oder einfach „Ira Ebner“ eingeben.

Vielen Dank Ira für dieses interessante und ungewöhnliche Interview – und ja, ich habe mich zurückgehalten und habe nicht gefragt, ob der Roman autobiografische Züge hat. Zum einen finde ich die Frage überflüssig und den Rest dafür viel interessanter :-)

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