Interview mit Stephan Gerner

Vor einiger Zeit bekam ich von Sarah ein Tipp für ein tolles Kinderbuch. Und zwar Teufelstinte von Stephan Gerner. Mir gefiel die Vorstellung so gut, dass ich Herrn Gerner auch um ein Rezensionsexemplar bat. Hier geht es zu meiner Rezension, damals noch auf Trampelpfade.com . Was dieses Buch so besonders macht, ist, dass es mir recht gut gefallen hat, meinem 12-Jährigen sehr gut gefiel und nun mein 10-Jähriger das Buch liest. Bis jetzt mögen wir alle das Buch. Nur die Deutschlehrerin vom Kleinen hatte ein paar kleinere Kritikpunkte.

Nur kurz zum Inhalt:

Alles was mit dieser ominösen Teufelstinte geschrieben wird, wird zur Wirklichkeit. Allerdings nicht hier auf der Erde, sondern in einem Paralleluniversum.

Dies nutzt ein machthungriger Monarch um an die Krone der Macht zu kommen. Dazu braucht es aber hier einen kleinen “Möchtegernschriftsteller”, der die entsprechenden Worte zu Papier bringt.

Doof nur, dass der Bösewicht dabei an Florian gerät, der seinen Fehler wieder gut machen möchte und hierzu mit dem Weltenpolizist, der Schneeeule Eulalius, sich in die Parallelwelt aufmacht, um König Tristan zu stoppen.

Nun meine Fragen an Stephan Gerner, der das Buch auch selbst vertreibt.

1. Die Geschichte ist ja total nett und lieb aufgebaut und verbindet einige Märchenelemente mit den Erfahrungen und dem Leben eines 10-jährigen, der in ein Abenteuer rutscht. Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen. Im Abspann wird zwar kurz darauf eingegangen, doch mich hat es eher an die Richtung Tintenherz erinnert. Könnten Sie für die Leser meines Blogs nochmals kurz darauf eingehen?

 Sie sind nicht die erste Leserin, die an Tintenherz dachte. Dazu muss ich zunächst einmal sagen, dass ich Tintenherz zwar vom Namen her kenne, aber nie gelesen habe. Die Idee kam mir tatsächlich aus heiterem Himmel, ohne erkennbare Inspirationsquelle. Ich saß gerade im Kino und habe mir „Die Chroniken von Narnia – Die Reise auf der Morgenröte“ angeschaut, und da fiel mir plötzlich ohne Vorwarnung die Grundidee zu „Teufelstinte“ ein. Das verwundert mich selbst ein bisschen, denn Narnia hat nichts mit „Teufelstinte“ gemeinsam (abgesehen davon, dass beides Fantasy-Geschichten sind). Es gibt also tatsächlich keine Inspiration (zumindest keine, die mir bewusst wäre), sondern es war wohl wirklich nur ein unerwarteter Geistesblitz.

2. In Ihrer Geschichte kommt ja ein 10-jähriger vor und zugleich noch die Hexe aus Hänsel und Gretel und andere Märchenelemente. Nun interessieren sich viele der heutigen 10-jährigen schon lange nicht mehr für Märchen. Wie sind Sie trotzdem auf diese Figuren gekommen und warum Figuren aus Märchen und z.B. nicht aus Comics?

 Ich würde nicht sagen, dass ein 10-jähriger zu alt für Märchen ist. Ich denke, man kann nicht konkret sagen „ab Alter X ist man zu alt für dies und jenes“, denn das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche fühlen sich schon mit 6 zu alt für Märchen, manche haben noch mit 12 Freude daran. Dass ich Märchenfiguren ausgewählt habe, ist allerdings keine Entscheidung im Hinblick auf das Alter der Leser, sondern hat mit Rechten zu tun. Während der ersten Gedankenfindungsphase spukten mir viele aktuellere Figuren der Kinder- und Jugendliteratur im Kopf herum, heiße Kandidaten für größere Rollen waren vor allem Harry Potter und das Sams. Allerdings musste ich diese Figuren alle streichen, da es sonst sicher Ärger mit den Rechteinhabern gegeben hätte. Märchenfiguren hingegen sind frei von allem Copyright. Zwar hätte ich auch Figuren aus Werken von Schiller oder Goethe verwenden können, dies bot sich aber einfach nicht für die Handlung an.

 Comicfiguren habe ich übrigens zu keinem Zeitpunkt auch nur in Erwägung gezogen. Abgesehen davon, dass wir auch hier das Problem mit den Urheberrechten gehabt hätten, finde ich, dass Comicfiguren nicht wirklich zu Geschichten aus „richtigem Text“ passen. Das soll keine Kritik an Comics sein, ich lese selbst sehr gerne Comics, aber Comics sind für mich etwas völlig anderes als eine geschriebene Geschichte. Daher würde ich Donald Duck oder Asterix in einem Roman für genauso deplatziert halten, wie Harry Potter und Co. in einem Comic.

3. Nun gleich zu den Rätseln. Die Kinder müssen ja 3 Rätsel lösen um ein Ziel zu erreichen. Die Rätsel sind alles andere als einfach und regen zum Nachdenken an. Wenn ich versuche ein Rätsel zu stellen, komme ich nie und nimmer auf solche tollen Ideen und habe auch immer Angst, dass sie zu schwer wären. Wie war das bei Ihnen. Hatten Sie die tollen Ideen und haben diese wie (und mit wem) getestet?

 Rätsel zu erfinden, hat mir schon als Kind Spaß gemacht. Das kommt daher, dass ein Onkel, mit dem ich mich sehr gut verstehe, gern Rätsel löst. Ich war von den Rätseln, die er gelöst hat, immer sehr fasziniert und habe irgendwann angefangen, selbst welche zu entwickeln, die ich meinen Onkel dann habe lösen lassen. Ich habe in der Hinsicht also schon ein bisschen Übung.

Hinzu kommt, dass ich gern die Videospiel-Reihe „Professor Layton“ spiele, in der es um das Rätsellösen gehen. Meine drei Rätsel haben einen ähnlichen Stil wie die Rätsel in „Professor Layton“, also kann man hier wohl schon von einer Inspiration sprechen. Außerdem stammt auch die Idee, die Rätsel direkt in die Handlung einzubauen, aus „Professor Layton“: Der Film zu „Professor Layton“ wird an einigen Stellen quasi angehalten, damit die Zuschauer ein Rätsel selbst lösen können – aber für alle, die das Rätsel nicht lösen können oder wollen, geht die Handlung nach wenigen Augenblicken trotzdem weiter. So kam ich auf die Idee, Rätsel zu integrieren, an denen sich der Leser versuchen kann. Wer aber keine Lust auf aktives Rätselraten hat, kann einfach weiterlesen.

 Tester speziell für die Rätsel gab es keine, allerdings haben die Korrekturleser des Buches die Rätsel quasi mit getestet.

4. Beim Lesen des Buches ist mir aufgefallen, dass es sehr kurze Spannungsbögen gibt. Erst wird z.B. ein Rätsel gestellt und auf der nächsten Seite gleich geklärt. Ich habe gleich weiter gelesen und nicht versucht das Rätsel zu knacken. Torben, mein großer Sohn hat es zumindest kurz probiert. Und genau dies bemängelt auch die Lehrkraft von Sixten, meinem Kleineren, daß nämlich nur sehr kurze Spannungsbögen vorhanden und diese noch mehr ausgeschmückt werden könnten. . Während Sixten sich überhaupt über die schnelle Entwicklung der Geschichte freut.

Mich würde nun interessieren, ob Ihnen das so bewußt war und ob vielleicht sogar Absicht dahinter steckt? Also zielgruppengerechtes Schreiben, egal ob die Rätsel ggfs. dabei untergehen?

Mir ging es als Kind genauso wie Sixten, und es geht mir auch heute noch so: Langatmige Ausführungen langweilen mich als Leser. Ich lese ein Buch der Handlung wegen, und deshalb finde ich es schön, wenn diese möglichst rasch und ohne Unterbrechungen voranschreitet. Daher habe ich auch mein eigenes Buch auf diese Weise umgesetzt. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich an manchen Stellen vielleicht doch etwas ausführlicher werden können, dann hätte aber sehr schnell die Gefahr bestanden, dass ich mich in einer endlosen Erklärung verliere, und das wollte ich auf jeden Fall vermeiden.

5. Ich fand die Namenswahl ja sehr sehr interessant, da meine Kinder auch so heißen. So war das Buch natürlich doppelt lustig. Trotzdem stellt sich die Frage, wie Sie auf die Namen überhaupt gekommen sind. Auch für den Drachen. Denn es handelt sich hier ja nicht um alltägliche Namen. Auch haben sich meine Kinder über den Lindwurm gewundert.

 Was Menschen betrifft, bediene ich mich immer gern bei den Namen von Freunden und Verwandten, wenn ich eine Geschichte schreibe. Sowohl Florian, Tristan, als auch der kurz erwähnte Kilian sind gute Freunde von mir, die ich auf diese Weise verewigt habe.

Für die Eule lag der Name Eulalius nahe, weil der Name einfach irgendwie nach „Eule“ klingt. Eulalius war in Wirklichkeit ein Bischof im 5. Jahrhundert, aber ich glaube, dass auch einmal eine Eule in der Augsburger Puppenkiste den Namen Eulalius trug – mir fällt nur gerade nicht mehr ein, in welchem Stück das war!

 Der erste Lindwurm stellt sich als Inspi vor, weil er Florian ja weismachen will, dass er eine Inspi(ration) ist. Bei späteren Erwähnungen im Buch wird er zwar weiterhin Inspi bzw. Inspiratius genannt, ich habe mich aber nicht festgelegt, ob das sein wirklicher Name oder ein Deckname ist. Die anderen beiden Lindwürmer, die in der zweiten Buchhälfte auftauchen, heißen Smeja und Hebi. Dabei handelt es sich einfach nur um das russische und japanische Wort für „Schlange“. Russisch wählte ich aus, weil Tristan (also der echte Tristan, der die Namensvorlage für König Tristan bildete) derzeit Russisch lernt, und Japanisch, weil Japan mein Traumland ist. Und auch der Name der alten Hexe stammt aus dem Japanischen, denn ihr Name Hibaba ist das japanische Wort für „Urgroßmutter“.

Sie haben das Buch ja in Eigenregie vermarktet. Nun habe ich selbst das Glück gerade in Kontakt mit anderen Autoren zu stehen, die unterschiedlich an das Thema herangehen. Zum einen wird gleich gar kein Verlag gefragt, der andere sucht sich gleich einen Agenten. Sie haben einen weiteren Weg gewählt, die Selbstvermarktung.

6. Darf ich fragen, wie es dazu kam?

 Ich wollte von Anfang an keinen herkömmlichen Verlag haben, aus zwei Gründen. Zum einen bin ich in solchen Dingen sehr ungeduldig. Hätte ich meinen Text an verschiedene Verlage geschickt, dann hätte es Wochen und Monate gedauert, bis eine Reaktion erfolgt. Das fertige Buch hätte ich wohl allerfrühestens nach einem halben Jahr in Händen gehalten, vielleicht auch deutlich später. So lange wollte ich nicht warten. Bei Books on Demand hingegen lagen gerade einmal vier Wochen zwischen dem Tag, an dem ich den letzten Punkt getippt habe, und dem Tag, an dem das erste gedruckte Exemplar bei mir eintraf.

 Ein zweiter Grund war, dass ich mir nicht von einem Verlagslektor in den Text hineinreden lassen wollte. Ich weiß zwar nicht aus eigener Erfahrung, wie die Veröffentlichung eines Buches bei einem Verlag abläuft, aber der Biographie von Don Rosa (ein bekannter Comiczeichner) entnehme ich, dass seine Redakteure oftmals größere Änderungswünsche hatten. Ich wollte meine Geschichte aber genau so gedruckt sehen, wie ich sie geschrieben hatte, und deshalb umging ich größere Verlage und publizierte das Buch lieber selbst.

7. Mussten Sie hier auch in Vorleistung gehen, wahrscheinlich schon, oder hatten Sie einen Sponsor?

 Vorleistung, wobei der Preis gar nicht so hoch ist, wie sich das mancher vielleicht vorstellen mag. Ich musste bei Books on Demand einmalig 40 Euro für die Einrichtung des Buchprojektes bezahlen, sowie monatliche Datenhaltungskosten von 2 Euro, und damit hat sich die Sache auch schon erledigt. Es war aber nicht so, dass ich tausende von Euro an Druckkosten für hunderte Exemplare bezahlen muss, von denen ich vorab nicht weiß, ob ich sie jemals verkaufen werde. Jedes Buch wird genau dann gedruckt, wenn es bestellt wird, und wenn ich mich dabei mit Schwarz-Weiß-Bildern zufrieden gebe, steigen die Druckkosten auch nicht in astronomische Höhen. Zwar sind 10 Euro für 152 Seiten Paperback etwas teurer als der Durchschnitt, aber durchaus noch gut bezahlbar.

 Das Books-on-Demand-Prinzip finde ich auf jeden Fall besser, als wenn ich einem Druckkostenzuschuss-Verlag 1000 Exemplare für was weiß ich welche Summe hätte abnehmen müssen, und dann sehen kann, ob und wie ich die Bücher an den Kunden bringe. Mit Books on Demand hätte ich auch dann keinen ruinierenden Verlust gehabt, wenn der „Worst Case“ eingetreten wäre und wirklich absolut niemand das Buch gekauft hätte. An den besagten 40 Euro wäre ich sicherlich nicht zugrunde gegangen.

8. Und wer hat Ihnen hier geholfen. Wie kamen Sie auch an den Verlag für die Selbstvermarktung. Also an das Cover, Lektorat, Buchdruck und so weiter heran? Können Sie Tipps weitergeben?

 Books on Demand habe ich über Google gefunden. Ich kannte das Print-on-Demand-Prinzip bereits und war von Anfang entschlossen, mein Buch auf diese Weise zu veröffentlichen. Insgesamt nahm ich drei vielversprechende Print-on-Demand-Verlage in die engere Auswahl, von denen ich mich schließlich für Books on Demand entschied.

Dass Books on Demand ausnahmslos jedes eingereichte Manuskript veröffentlicht, so lange der Autor brav seine 40 Euro bezahlt, ist dabei Vor- und Nachteil zugleich. Vorteil, weil nicht die Gefahr bestehen kann, dass der Verlag den Text ablehnt. Nachteil, weil natürlich eine große Menge Unsinn über Books on Demand publiziert wird. Daher werden solche Bücher nicht von Anfang an ernst genommen. Als Autor muss man die potentiellen Leser dann eben (z.B. mit Leseproben oder guten Rezensionen) von der Qualität seines Werkes überzeugen.

Lektoren waren Freunde und Verwandte: Ein Freund hat das Buch quasi beim Entstehen mitgelesen, da ich ihm alle paar Tage ein Update mit ein paar neuen Seiten geschickt habe. Später hat meine Mutter noch einmal das fertige Script komplett gelesen und fleißig korrigiert.

Seitenlayout, Covergestaltung und etc. habe ich komplett selbst in die Hand genommen und war dabei froh über meine absolvierte Ausbildung zum Medieninformatiker, dank der ich mit den entsprechenden Text- und Grafikprogrammen spielend umgehen kann. Lediglich die Bilder fürs Cover sah ich vorab als ein Problem an, denn natürlich kann ich mich nicht einfach an den schönsten Bildern bedienen, die sich im Internet finden lassen – das hätte großen rechtlichen Ärger nach sich gezogen. Da ich zeichnerisch extrem unbegabt bin, war ich auf Fotos angewiesen. Auf dem Cover wollte ich unbedingt eine Schneeeule zeigen, die für Eulalius steht. Auf Flickr fand ich ein schönes Foto und schrieb die Fotografin an, die sehr freundlich war und mir die Verwendung des Bildes erlaubte. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön! Es ist also nicht immer nötig, eigene Fotos zu schießen oder für teures Geld Bildlizenzen zu erwerben. Man braucht manchmal nur freundlich zu fragen und muss natürlich auch ein bisschen Glück haben, dass der Fotograf ebenfalls freundlich ist.

9. Welche Vermarktungsstrategien verfolgen Sie. Ich bin ja über Sarah auf Sie aufmerksam geworden, die Sie ja kontaktiert hatten. Zumindest habe ich es so verstanden. Was machen Sie noch? Was funktioniert, was funktioniert nicht. Vermarktung ist ja ein irrer Zeitfresser und nicht so einfach. Können Sie uns Ihre Erfahrungen schildern?

 Richtig, Vermarktung ist zeitaufwendig oder teuer oder beides. Von bezahlten Anzeigen in Zeitschriften habe ich von Anfang an bewusst abgesehen, das wäre mir zu teuer. Mit Sarah habe ich einen Glückstreffer gelandet. Nachdem ich ihren Blog entdeckt hatte, habe ich sie freundlich angeschrieben, ob ich ihr ein Exemplar meines Buches schicken darf. Sie stimmte zu, und nachdem ihr das Buch sehr gut gefallen hat, folgte die positive Rezension, die sie netterweise auch bei Amazon und in diversen Bücher-Foren einstellte. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein ganzes großes Dankeschön an Sarah!

Ansonsten habe ich auch einem Redakteur einer lokalen Zeitung ein Exemplar zugeschickt, der daraufhin ebenfalls eine positive Rezension verfasste, und im Webradio habe ich das erste Kapitel vorgelesen, um die Zuhörer auf das Buch aufmerksam zu machen.

Ansonsten tue ich nicht gar nicht mehr viel für die Vermarktung, weil ich dafür nur noch wenig Zeit habe. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich das Buch von Anfang an nicht geschrieben habe, um reich und berühmt zu werden, sondern primär nur deswegen, weil ich selbst Spaß daran hatte. Natürlich freue ich mich über jedes verkaufte Exemplar und über jeden Leser, dem die Geschichte gefällt, aber dass ich damit keinen Bestseller lande, war mir von Anfang an klar, und das wollte ich auch gar nicht. Ich hatte selbst Spaß beim Schreiben und konnte diesen Spaß an einige Leser weitergeben, und damit bin ich zufrieden.

10. Nun eine Frage, die ich normalerweise nicht so stelle, doch bei Ihnen ist sie dennoch sehr interessant. Hat sich seit der Veröffentlichung des Buches etwas verändert? Haben Sie Anfragen bekommen, also für Leserreisen (oder vereinzelte Auftritte), Kontakte zu Literaturagenten, Verlagen, Fans?

 Nein, jedenfalls nicht im Zusammenhang mit dem Buch. Den größten Teil der Leser, die mir ausführliches Feedback gegeben haben, kannte ich schon vorher. Kontakt zu unbekannten Lesern ist bisher kaum entstanden. Anfragen auf dem professionellen Verlagsbereich kamen bisher gar keine, dazu ist das Buch wahrscheinlich einfach noch viel zu unbekannt.

Zum Schluß wie immer Platz für Werbung. Was steht bei Ihnen als nächstes an? Wo sind Sie zu finden, wie etwa Facebook, Twitter, Webseite etc.

 Zunächst muss ich leider alle Leser enttäuschen, die möglicherweise auf ein zweites Buch von mir hoffen. Zwar habe ich im Anhang von „Teufelstinte“ eine vage Andeutung gemacht, aber inzwischen habe ich deutlich weniger Freizeit als noch vor einem Jahr, so dass das Schreiben leider hinten anstehen muss.

 Auf Facebook und Twitter bin ich nicht aktiv, aber wer mit mir Kontakt aufnehmen will, kann sich zum Beispiel in einem Internetforum registrieren, das ich mit leite: www.nintendofire.de. Zwar sind Videospiele das Hauptthema des Forums, wir reden aber auch über viele andere Dinge.

 Außerdem moderiere ich zweimal in der Woche eine Webradio-Sendung auf dem Sender www.kibo.fm. Montags ab 21 Uhr spiele ich Soundtrack aus alten und neuen Computerspielen, während es samstags ab 23 Uhr Eurobeat zu hören gibt. (Das ist die schnelle japanische Tanzmusik, die ich auch im zweiten Kapitel von „Teufelstinte“ erwähnt habe.)

 Langfristig plane ich übrigens auch, „Teufelstinte“ als Hörbuch aufzunehmen. Das fertige Ergebnis würde dann auf www.kibo.fm ausgestrahlt werden, allerdings kann ich noch nicht sagen, wann und ob überhaupt es so weit sein wird. Es kann aber noch leicht ein halbes Jahr oder noch länger dauern.

Vielen Dank für dieses wirklich ausführliche und interessante Interview. Mich hat vor allem die bewußte Entscheidung beeindruckt, auf einen Verlag zu verzichten und alles selbst in die Hand zu nehmen. Der Schritt ist sehr interessant und vielleicht sogar gut nachvollziehbar.

Was sagt Ihr dazu? Kennt ihr das Buch, interessiert es Euch? Und zum Interview, Meinungen?

 

 

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Ein Kommentar bis “Interview mit Stephan Gerner”

  1. […] gute Buch gelesen. Ach ja, und Liegestuhlwichteln ist wieder da! Schaut mal rechts.  Auch ein Interview war wieder fällig. Diesmal habe ich einen Autoren gefunden, der sein Buch selbst vermarktet hat und […]

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