Mein Verhältnis zu Leseproben

Ist ehrlich gesagt etwas zwiegespalten. Daher möchte ich einfach mal aufführen, was mir so aufgefallen ist, auch in meinem Verhalten, wie ich damit umgehe:

Gut an Leseproben ist:

Wenn ich ein Buch kaufe, und den Autor nicht kenne, dann schlage ich das Buch oft mitten drin auf und lese einen Absatz. Nicht auf der ersten Seite und auch nicht hinten, sondern irgendwo dazwischen. Dann kann man den Schreibstil ganz gut beurteilen, ob der einen anspricht. Im Internet ist das nicht unbedingt möglich.  Also:

  • Beurteilung des Schreibstils
  • Beurteilung, wie das Thema umgesetzt wurde
  • könnte mir das Buch gefallen – schöner schneller Einblick.
  • Kaufentscheidung- zumindest eine Hilfe dazu

Was mich an Leseproben stört:

Ich gehe jetzt mal auf die Leseproben im Netz ein, dann wenn man bei Verlagen, auf Autorenseiten, oder sonst wo eine Leseprobe bekommt

  • Das ist mir jetzt zwei oder dreimal schon passiert – ich lese eine tolle Leseprobe und muss mitten in einer spannenden Stelle abbrechen 
  • Wenn man das Buch dann vielleicht doch irgendwann hat – muss man das Gleiche nochmal lesen
  • Man bekommt das Buch teilweise erst später  und ehrlich – ich komme leicht bei den Leseproben durcheinander, weil sie es nur selten schaffen mich bereits bei 20 Seiten zu beeindrucken.

Frage zum Verhalten bei angeforderten Bewertungen der Leseproben

Es gibt ja Portale, wie etwa Vorablesen.de und auch bei manchen Verlagen, da ist es erwünscht eine Leseprobe zu bewerten. Das ist ja auch gut und richtig so, vor allem, wenn danach noch Rezensionsexemplare vergeben werden sollen.

Ich habe bisher so gehandelt – ein Buch welches mir bei der Leseprobe gefallen hat, dort habe ich gerne Rezensiert.

Bücher, die mir nicht gefallen haben – wurden wieder weggeklickt. Denn warum sollte ich mich hier für ein Rezensionsexemplar bewerben oder ein Buch, bzw. die Leseprobe schlecht machen? Ich muss das Buch ja nicht lesen, wenn es mir nicht gefällt.

Nun habe ich allerdings auch andere Meinungen entdeckt. Die ganz klar geantwortet haben, warum ihnen das Buch jetzt nicht gefällt.

Eigentlich wäre es ja auch richtig so, denn so bekommt der Verlag oder Herausgeber der Leseprobe ja nur positive Rückmeldungen und somit ein verfälschtes Ergebnis. Ich finde das ist eigentlich ein Dilemma. Vor allem, da es ja leider auch immer wieder Typen gibt, die einfach alles gut finden, Hauptsache es ist umsonst.

Sollte ich hier mein Verhalten überdenken? Wie ist es eigentlich bei den Verlagen. Was wünscht ihr Euch? Klar, spätestens bei der Rezension sollte meine ehrliche und klare Meinung stehen mit einer sachlichen Begründung. Doch vorab – bei den Leseproben? Wollt ihr wirklich auch dort schon hören, warum ich mir dieses Buch nicht kaufen würde?

Und ihr Autoren? Wie steht ihr zu der „Verfälschung“ bei den Leseproben.

Und ihr Leseratten? Wie ist denn Euer Verhalten? Lieber nichts sagen, wenn es Euch bei einer Leseprobe nicht gefällt oder besser doch?

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2 Kommentare bis “Mein Verhältnis zu Leseproben”

  1. Iris sagt:

    Also ich finde Leseproben nur gut, wenn sie direkt der Buchanfang sind. Alles andere verzerrt zu sehr.

    • Melanie sagt:

      Da stimme ich auch nur bedingt zu. Es gibt Bücher, die brauchen eine gewisse Einleitungsphase, bevor sie richtig gut werden. Ich finde Harry Potter ist hier ein recht gutes Beispiel.

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