Smaragdjungfer von Mara Laue – meine erste Leserunde

Ich wollte mich zu gerne mal an einer Leserunde beteiligen. Gemeinsam ein Buch lesen – zwischendrin mit den anderen Teilnehmern diskutieren. So schön hatte ich es mir vorgestellt. Und der SuttonVerlag hat es auch möglich gemacht. Danke hier an dieser Stelle.

Doch was tun, wenn das Buch so spannend ist. So gut geschrieben und ich unbedingt wissen will wie es weitergeht? Wirklich mich an das Tempo der anderen halten, oder einfach weiterlesen? Nachdem letzteres erlaubt war, hatte ich das Buch in knapp zwei Tagen durch. Ich habe deshalb so lange gebraucht, weil mir die Nacht einen Strich durch dir Rechnung gemacht. hat, oder war es doch die Vernunft?

Egal, hier ist auf jeden Fall nun meine Rezension zum Buch:

Fakten zum Buch

Autor: Mara Laue (Rückmeldungen zu Büchern auch mal gerne gesehen) Smaragdjungfer: Ein Wilhelmshaven-Krimi

Ausgabe von: 2011

Verlag: Sutton Krimi

ISBN: 978-3-86680-870-6

Seiten: 269

Inhalt

Die Kriminalkommissarin Paula Rauwolf hatte eine schwere Zeit hinter sich. Den Partner verloren, selbst schwer verwundet und nun 16 Monate Suspendierung und Krankschreibung. Dann kommt sie zurück und ist nicht überall gerne gesehen. Auch ihr neuer Partner scheint Vorurteile zu haben.

Bei ihrem ersten Einsatz sollen sie den Mord an einer Hostess ermitteln. Der Fall scheint ziemlich einfach zu sein, denn vor Ort wurde gleich Jerome Kastor mit blutigen Händen in der Schmuckschatulle erwischt. Angeblich hat er einen wertvollen Schmuck – ein Collier mit einer Libelle gesucht.

Doch dann wird Paula zurückgepfiffen und Kastor auf freien Fuß gesetzt. Dabei ist sie sich so sicher. Und ermittelt auf eigene Faust in diese Richtung weiter. Denn immer wenn man sie ausbremst, wird sie erst richtig neugierig.

Dabei tappt sie in eine tödliche Falle…..

Mein Eindruck

Das Buch steigt gleich voll in das Geschehen ein. Keine Vorrede gar nichts – sofort Action. Jetzt weiß ich warum das Buch „nur“ 269 Seiten hat. Alles überflüssige fällt raus . Das Buch unterteilt sich in Tage und gleich am ersten Tag passiert recht viel. Paula wird eingeführt und zeigt sich erst mal sehr kratzbürstig, so dass ich mich manchmal echt gefragt habe, ob dies sein muss. Dabei wirkt sie zum Glück nicht direkt unsympathisch, sondern eher menschlich – abweisend. Ich war eher neugierig zu schauen, warum sie so reagiert, als dass ich sie sofort abgelehnt hätte, was ja bei mir immer eine Gefahr ist. Doch zum Glück war dies nicht so und später im Buch folgt dann auch die Erklärung dazu, die ich aber nicht vorwegnehme.

Obwohl ich das Verhalten von Paula manchmal ein wenig übertrieben fand, passte es gut zur Handlung, die mit einigen überraschenden Wendungen daher kommt. Nein mein Verdächtiger war harmlos und das mitraten hat Spaß gemacht. – Wenn ich mir Zeit dazu genommen hätte. Mitten im Buch wird es auf einmal sehr spannend, als Paula direkt mit einer Pistole bedroht wird und…. Auch eine oder zwei sehr emotionale Szenen sind dabei. Doch ich möchte hier wirklich nichts vorwegnehmen.

Cover und Optik

Das Buch ist im typischen Sutton-Krimi-Schwarz gehalten. Vorne eine Libelle (Smaragdjungfer) auf dem dunklen Hintergrund und die verschiedenfarbige Schrift des Titels. Ja, das hat schon was und passt zum Thema.

Ich habe das Buch ohne Schutzhülle gelesen. Das war leider ein böser Fehler, denn mein schönes mattes Cover sieht nun ziemlich abgegriffen aus. Vielleicht kann man hier mal eine Lösung suchen.

Innen sind die einzelnen Tage klar voneinander mit einer gut sichtbaren Überschrift. Jeder Tag selbst ist nochmals in einzelne Sequenzen aufgeteilt, die mit einer Libelle gekennzeichnet sind. Sehr schön und passend gemacht.

Der Buchrücken ist sehr gut gemacht, ich hätte mehr Knickfalten erwartet, die aber zum Glück ausgeblieben sind.

Fazit

Ein sehr spannender Krimi, der nicht allzu blutig ist und somit auch für sanftere Gemüter geegnet. Ohne dass dabei die Spannung auf der Strecke bleibt. Ich würde mir mehr Teile mit dieser streitbaren und interessanten Kommissarin wünschen, auch wie es mit ihr weiter geht. Anfänglich hat man immer den Wunsch nach einem Vorgängerteil zu suchen, doch dies löst sich im späteren Buch auf. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Protagonisten alle sehr menschlich, mit Ecken und Kanten und dabei doch noch sympatisch. Was ich sehr gut finde.

Ich gebe daher 5 B`s

Bewertung 5 B`s

Anmerkung – obwohl es sich hierbei um einen „Wilhelmshaven-Krimi“ handelt, muss man weder die Stadt noch die Gegend kennen. Im Gegenteil, der Krimi könnte überall spielen.

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