Süden und der Luftgitarrist von Friedrich Ani

Durch den Welttag des Buches bin ich auf einige Bücher und Autoren gestoßen, die ich vorher noch nicht kannte. Teilweise echt unverständlich, denn Friedrich Ani schreibt Bücher, die in München spielen und Krimis sind – eigentlich genau mein Beuteschema und dass sie nur regional stärker vertrieben werden, ist hier in der Nähe von München auch sicher kein Argument. Also höchste Zeit etwas von ihm zu lesen:

Fakten zum Buch

Autor: Friedrich Ani 

Ausgabe von: Sonderausgabe zum Welttag des Buches

Verlag: Knaur

Seiten: 190

Inhalt

Tabor Süden arbeitet auf der Vermisstenstelle in München, ebenso wie sein bester Freund Martin Heuer. Dieser ist zudem noch begeisterter Luftgitarrenspieler und nimmt an der deutschen Ausscheidung zur Weltmeisterschaft im Luftgitarrenspielen teil. Als dort einer der Finalisten spurlos verschwindet, machen sich Tabor Süden und Martin Heuer auf die Suche nach dem Verschwundenen.

Mein Eindruck

Mir gefällt besonders die Perspektive aus Sicht einer anderen Abteilung außerhalb der Mordkommission sehr gut. Endlich mal was anderes. Auch die Idee mit der Luftgitarren-Meisterschaft hat etwas herrlich schräges und macht den Krimi einzigartig. Jedoch ist es leider so,dass ich mit den Protagonisten nicht so richtig warm werde. Sie sind mir nur bedingt sympathisch und auch die Arbeitsweisen sind – nun ja – eher unkonventionell. Muss man wirklich so viel trinken und Nächte durch machen?  Gerade dieses und ein sehr ruhiger, dafür etwas umständlicher Erzählstil machen das Buch für mich etwas mühsam zu lesen. Dass heißt nicht, dass es nicht flüssig zu lesen wäre – ganz im Gegenteil, doch ich konnte irgendwie nicht so in das Buch eintauchen, wie ich es sonst gewohnt bin.

Cover und Optik

Auf dem sehr dunklen Cover ist ein beleuchteter Scheinwerfer zu erkennen. Dieses Bild passt sehr gut zu dem Roman, da zum einen Personen gesucht werden und zum anderen die Protagonisten teilweise auf der Bühne stehen.

Die Schrift ist gut leserlich und die Kapitel nicht zu lang.

Fazit

Ein Krimi mit sehr guten Ansätzen, der es trotzdem nicht geschafft hat mich mitzureißen. Dennoch hätte ich gerne mehr Bücher mal aus einer anderen Sicht. Leider waren mir die Protagonisten nicht sehr sympathisch und der Schreibstil für mich selbst zu umständlich. Aber das ist ja Geschmackssache Daher gebe ich 3 bis 4 B`s.

3 - 4 Bs

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