52 Bücher – 11/2013

52BücherDiese Woche fragt das Fellmonster nach unseren liebsten Kinderbüchern. Dieses Thema wurde gleich von drei Teilnehmern genannt, so dass es wohl wirklich auf Interesse stoßt.

Ich war schon als Kind eine Leseratte und habe so gut wie alles gelesen, was mir unter die Finger kam. Sogar meine Deutsch-Schulbücher. Also diese Lesefibeln. Kennt die noch jemand? Am liebsten jedoch waren mir anfangs die Pferdebücher. So etwas wie Bille und Zottel und co. Auch Hanni und Nanni, 5 Freunde und Dolly stand auf meiner Leseliste. Später waren es dann Karl May und andere Indianer Bücher.

Heute kann ich das gar nicht mehr verstehen. Wollte irgendwann mal wieder ein Karl May-Buch zumindest anlesen. Vergiss es. Sehr schwülstig, also hat sich mein Leseverhalten stark verändert.

Zu meinem kindlichen Beuteschema zählten auch Pumuckl und Räuber Hotzenplotz, sowie die Töpfchenhexe.

Heute und damals

Ich habe ja zwei Jungs. Gut Pferdebücher lockt diese wohl kaum hinter den Ofen hervor. Doch sehe ich gravierende Unterschiede zu dem, was ich gelesen habe. Pumuckl ging noch. Räuber Hotzenplotz – fanden sie eher langweilig. Karl May nie und nimmer. Indianer – diese Phase ist komplett an ihnen vorbei gegangen.

Dafür standen Nick Nase bei beiden Kindern hoch im Kurs. Sowie noch Schnüffelnasen an Bord, ein total süßes Buch, was ich nur empfehlen kann.

Dann schieden sich die Geschmäcker. Der Große stieg dann voll in Kommissar Kugelblitz ein und entwickelte sich erst mal gar nicht weiter, bis er sich an Fantasy heran traute. Harry Potter hat dann den Bann gebrochen.  Der Kleine blieb bei Nick Nase und streikte dann komplett, bis er Hörbücher in die Finger bekam. Allerdings hat er TKKG und die 3 Fragezeichen komplett ausgelassen, wie sein Bruder übrigens auch. Dieses Relikt meiner Kindheit hat beide auch mal wieder nicht interessiert. Der Kleine ist bei den Hörbüchern auch gleich recht hoch eingestiegen. Erst mit den Schrecken der Ozeane und dann gleich weiter mit den Warrior Cats.

Mittlerweile sind sie sich wieder einig und hören bzw. lesen die gleichen Bücher. Die Tribute von Panem steht im Moment hoch im Kurs, genauso wie Skullduggery Pleasant.

Unter der Bettdecke habe ich nie gelesen, doch bei meinen Kindern muss ich leider eingreifen. 23:00 Uhr und sie sind noch putzmunter am Hören bzw. Lesen. Gefesselt werden sie gerade von Percy Jackson (der Kleine) und Spook (der Große)

Fazit

Wenn ich es so mit meiner Zeit vergleiche, dann haben die Kinder jetzt doch eine erheblich größere und bessere Auswahl. Auch gibt es immer mehr Bücher für Jungs, nur im Grundschulalter ist dort noch eine Lücke zu finden, gerade so Lesealter 9-11, da gibt es eigentlich nur Detektiv-Geschichten. Bzw. haben wir nur bekommen/gefunden/entdeckt.

Doch nun sind sie weider voll in der Literatur angekommen und beide sind richtige Leseratten geworden. Also der Große liest und der Kleine hört.

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2 Kommentare bis “52 Bücher – 11/2013”

  1. Iris sagt:

    Hallo Mella,
    bei uns gibt es eine ganze Reihe, die generationenübergreifend geliebt wird, egal als welches Medium sie auftritt, und das sind die Drei Fragezeichen.
    LG Iris

    • Mella sagt:

      Nee, keine Chance. Mögen sie beide nicht. Gar nicht. Die Bücher liegen ungelesen herum und dienen als Geschenk für Freunde.

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