52 Bücher Woche 17/2013

52BücherDas Fellmonster stellt heute eine ungewöhnliche Aufgabe:

Tatzen, Pfoten und Konsorten. 

Hm, bei mir im Haushalt sind ja Tatzen, Pfoten, Flossen und kleine Füße vorhanden und wie jede gute (Fell-)Mama auch, habe ich mir entsprechende Bücher besorgt. Und sogar gelesen.

Nur

1. Vieles davon wieder gleich vergessen

2. halten sich weder meine Kinder, noch meine Tiere an irgendwelche Vorgaben, die in den Büchern zu finden sind. Weder vom Fress- oder Belohnungsverhalten, noch sonst wie.

Daher bin ich von den normalen Ratgebern mittlerweile echt enttäuscht. Ach ihr wollt Beispiele?

Katze

Also unser Kater ist eine Mischung – nur weiß keiner woraus genau. Europäisch Kurzhaar mit irgendwelchen Asiatischen Einschlag. Man soll die Katze nicht auf den Tisch lassen – geht einwandfrei – so lange wir nicht anwesend sind. Danach – macht er, was er will. Oder es steht auch nirgends drin, dass eine Katze eine Ampel nutzen kann, also eine Fußgänger-Ampel – macht unsere Katze schon.

Hund

Unser Hund ist selten dämlich. Wenn irgendwas einen Tennisball hat – geht es gut. Also Such- und Findespiele. Zumindest früher. Heute auch nicht mehr. Gummiball??? Niee und nimmer. Belohnung Wurst? Nee lieber Kartoffeln und Käse. Meint ihr ihr findet so was im Buch?

Das einzige was er gelernt hat ist Winke-Winke – mit Hilfe von einem Tennisball.

Fische –

auch hier sollten sich andere Fische in unserem Wasser wohl fühlen, als wie die, die schon ewig darin leben. Die die eigentlich reingehören, sind recht schnell eingegangen.

Kinder

diese sind recht unterschiedlich, haben sich aber nie an diese tollen Ratgeber gehalten.

Oft leider auch kein Wunder, werden doch die Bücher oft von Leuten geschrieben, die entweder keine Kinder/Hunde/Katzen haben. Oder eben sich gleich von Anfang an richtig mit dem Tier/Kind beschäftigen und daher oft genug genau aus dem Verhalten lesen können oder gleich von Anfang an viel richtig gemacht haben.

Dieses Wissen kann nur selten rüber gebracht werden.

Daher mag ich eher lustigere Bücher – in denen man neben bei lernt, wie mit dem Hund/Katze/Menschenkind gut umgegangen werden kann, weil sie eben aus dem Leben stammen. Denn überall gilt nicht jeder Mensch/Tier ist gleich.

Ach ja – um den Kreis rund zu machen:

Kater – schlau, brav, pflegeleicht.

Hund- zwar selten dämlich aber mindestens im gleichen Maße gutmütig und somit der ideale Familienhund für uns. Macht jeden Schmarrn bei den Kindern mit und nimmt nichts krum.

Fische – dann haben wir halt die Fische, die wir haben.

Meine Kinder – sind genau richtig so wie sie sind, auch wenn sie sich nicht an die Lehrbücher halten – mir sind sie so lieber 

 

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2 Kommentare bis “52 Bücher Woche 17/2013”

  1. So sieht das aus. Ich habe ja hier auch zwei Hunde, die nicht gerade aus dem Lehrbuch entsprungen sind, und darüber bin ich froh. Sie sind trotzdem super Exemplare, auch ohne großartige Erziehungsmaßnahmen. Das wichtigste können sie natürlich, damit sie keine anderen Menschen belästigen und ich sie auch mal in geeigneten Gegenden von der Leine lassen kann, aber ansonsten haben wir auch ohne Hundeschule ein entspanntes Miteinander. (Wobei ich nichts gegen Besuche von Hundeschulen sagen möchte, ich denke, wenn man mit seinen Hunden in der Stadt lebt, ist das sogar sehr empfehlenswert, weil da viel mehr kritische Situationen zu bewältigen sind.)

    • Mella sagt:

      Obwohl wir hier in der Stadt leben, ist das Freilassen sogar gut möglich, da meine Heimatstadt ja sehr grün und Hundefreundlich ist. Ehrlich – in einer Stadt mit Leinenzwang würde ich nie leben wollen und schon gar keinen Hund halten wollen.

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