Biss zum Morgengrauen von Stephanie Meyer

Eigentlich mag ich weder Fantasy noch Vampire besonders gerne. Dennoch muss ich gestehen, war ich in gewisser Weise doch neugierig, warum diese Bücher so beliebt bin und als zum Welttag des Buches eben jenes angeboten wurde, habe ich es genommen – gelesen und es steht nun zum Verschenken bereit.

Fakten zum Buch

Autor: Stephanie Meyer 

Orignial Titel: Twilight

Ausgabe von: Sonderausgabe zum Welttag des Buches

Verlag: Carlsen Verlag

Seiten: 511

Inhalt

Isabella, auch Bella genannt, kommt zurück nach Forks. Einer Kleinstadt, in der ihr Vater lebt. Eigentlich wollte sie nie wieder in dieses langweilig Kaff zurückkehren, doch ihr bleibt keine andere Wahl. Doch anscheinend ist die Stadt gar nicht mehr so langweilig wie früher, denn nun lebt dort Edward und seine Familie. Edward wird ihr Freund, doch er ist zugleich auch gefährlich. Nicht nur für sie…..

Mein Eindruck

Es ist ein reines Jugendbuch. Komplett und in allen Varianten. Einerseits ist es eine Liebesgeschichte, die aber sehr harmlos und unkompliziert zustande kommt, wenn man von Edwards Besonderheit mal absieht. Ansonsten bietet das Buch auch nicht besonders viel Tiefgang oder für mich jetzt auch Unterhaltungswert. Einiges kommt mir sehr konstruiert vor und vieles auch unlogisch, nicht zu Ende gedacht oder auch überzogen.

Doch das macht den Reiz dieses Buches anscheinend nicht aus, welches sogar einen eigenartigen Zauber auch auf mich ausgeübt hat. Dennoch konnte es mich nicht wirklich überzeugen und ich kann den Hype darum nicht nachvollziehen.

Die Protagonisten hingegen sind alle recht sympathisch dargestellt, wenn auch der Tiefgang fehlt.

Das Buch wird aus Sicht von Bella erzählt. Einem sehr unsicheren und tollpatschigen Mädchen, welches oft recht negativ gestimmt ist. Ich weiß nicht, ob die Erzählweise absichtlich einem Teenager entsprechend angepasst ist, oder ob der Schreibstil generell so ist. Dennoch hat mich der Egoismus und das Negative eher genervt, auch wenn ich weiß, dass anscheinend Teenager so ticken.

Cover und Optik

Auf dem Cover ist ein hübscher freier Hals abgebildet, welcher sicher eine Verlockung für Vampire darstellen könnte. So ist das Cover sehr gut gewählt.

Fazit

Anscheinend gehöre ich nicht zur Zielgruppe dieses Buches, denn weder kann ich den Hype nachvollziehen noch erliege ich dem Zauber. Eher grüble ich darüber nach, warum ein Blutstropfen so schlimm sein kann, währen sie doch monatlich auch ihre Regelblutung hat. Auch ist mir die Liebesgeschichte zu wenig romantisch ausgearbeitet. Sie sind sich sofort einig, dass sie sich unsterblich lieben – keine Annäherung – kein Zaudern gar nichts. – Das finde ich schade und hier hätte ich keine konstruierte Verfolgungsgeschichte sondern mehr in dieser Hinsicht gewünscht.

So kann ich leider nicht mehr als 2-3 B`s geben, da das Buch für mich viel zu wenig Reiz hatte. Weder vom Schreibstil noch vom Inhalt her.

2-3Bs

QR Code - Take this post Mobile!
Use this unique QR (Quick Response) code with your smart device. The code will save the url of this webpage to the device for mobile sharing and storage.

2 Kommentare bis “Biss zum Morgengrauen von Stephanie Meyer”

  1. Peggy sagt:

    Ich habe die Biss-Bücher geliebt und ich habe auch jeden bereits erschienenen Film auf DVD. Ich mag sonst zwar sehr Fantasy, aber mit Vampiren tue ich mich ausgesprochen schwer. Die Cullens und speziell Alice habe ich aber total ins Herz geschlossen. Aber so sind die Geschmäcker verschieden und so soll es auch sein. :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif