Das Aschenkreuz von Astrid Fritz

Ich persönlich mag es ja gerne, wenn die Protagonisten im Mittelalter nicht mehr gar so jung sind und erst dann zur Kirche finden, daher hat mich von der Beschreibung zumindest dieser Part schon angesprochen, dazu noch Krimi und ich wurde neugierig.

Fakten zum Buch

Autor: Astrid Fritz  Ausgabe von: Juli 2013 Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3 499 26649 2 Seiten: 287

Inhalt

Serafina beschließt sich den Beginen anzuschließen. Das bedeutet Klosterleben und Armenpflege, eine Aufgabe, die sie nach einem bewegten Vorleben nun erfüllen möchte. Schnell lebt sie sich in die neue Stadt und Gemeinschaft ein, bis sie einen jungen Mann findet, der sich auf den ersten Blick selbst erhängt hat. Doch Serafina zweifelt. Woher kommt die Kopfwunde? Keiner will ihr glauben, auch der neue Stadtmedicus nicht. Doch der sollte es doch besser wissen, denn immerhin kennt er sie von früher und weiß leider auch ihr dunkles Geheimnis. Als dann ein zweiter Toter gefunden wird, beschließt Serafina zu handeln….

Mein Eindruck

Eine pfiffige Heldin, die eine interessante Vorgeschichte hat, die jedoch teilweise im Dunkeln bleibt. Ein toller Stadtmedicus, der eine Interessante Verbindung zur weiblichen Hauptprotagonistin hat. Wer nun auf eine Liebesgeschichte hofft, wird teilweise belohnt und zugleich bitter enttäuscht. Denn als Begine ist Serafina eine Nonne und der Keuschheit verpflichtet. So wäre ich enttäuscht, wenn sie sich nicht daran hält (auch in späteren Bänden) und bin nun schon enttäuscht, dass sich hier keine Liebesgeschichte anbahnt. Der Kriminalfall hingegen ist interessant und spannend umgesetzt, auch mit entsprechenden Vorverurteilungen und voreiligen Rückschlüssen. Sei es von der Obrigkeit, aber auch Serafina befindet sich teilweise auf dem Holzweg. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Die Personen gut gezeichnet und sie lassen Spielraum für eigene Fantasien und Vorstellungen

Cover und Optik

Vor allem das Innenleben hat mir immer wieder Spaß gemacht, denn der Verlag hat hier eine wirklich wunderschöne Schrift für für den ersten Buchstaben eines Kapitels gewählt. Ansonsten findet sich hier die gewohnt gute Qualität von Rowohlt wieder, vom Papier bis zum Einband. auf dem Cover sieht man eine junge Frau in Nonnentracht. Im Hintergrund eine schöne gezeichnete Kirche. So sehr passend zum Buch.

Fazit

Ein gutes Buch, welches mich aber nicht vollends überzeugen konnte, da die Liebesgeschichte für mich ein „Rohrkrepierer“ ist und keinerlei Freiraum für Hoffnungen und Spekulationen gibt, ohne dass eine Enttäuschung meinerseits passiert. Der Kriminalfall ist zwar spannend, aber nicht herausragend. Insgesamt sicher kein schlechtes Buch und es lässt sich auch gut lesen, wenn nicht der eine Punkt wäre. Wer nicht so moralisch ist wie ich, findet hier mal ganz neue und interessante Ansätze. Ich gebe 3-4 B`s 3 - 4 Bs

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