Dead Nerd von Manuel Schenk

Eigentlich bin ich ja skeptisch, vor allem wenn man den bayerischen Kultklassiker Brandner Kaspar erst vor kurzem im Theater gesehen hat – doch andererseits war ich auch sehr neugierig, vor allem auch wegen der guten Rezension von Susanne

Fakten zum Buch

Autor: Manuel Schenk Dead Nerd: oder Wie ich lernte, das Leben vor dem Tod zu lieben Ausgabe von: 1. Auflage Oktober 2012 ISBN:978-1479396634 Seiten: 109

Inhalt

Der 25-jährige Informatikstudent Roland lebt ein langweiliges Leben. Studieren, Computer, Schlafen, Zocken. Mehr ist nicht drin. Als der Tod an der Türe klopft, um ihn zu holen, hat dieser sogar Mitleid und gewährt ihm eine Woche Aufschub, in der er doch mal das Leben kennen lernen sollte.

Mein Eindruck

Flott und schnell geschrieben. Manuel Schenk verzichtet auf unnütze Worte und Plattitüden und konzentriert sich auf das Wesentliche. Daher sind seine Bücher auch immer so fürchterlich kurz, obwohl sich alles, was ein gutes Buch braucht darin versteckt. Dabei ist es lustig, warmherzig und humorvoll geschrieben. Roland setzt sich zum ersten Mal in seinem Leben mit seinem Leben selbst auseinander. Später gibt es nicht mehr und dadurch wird auch der Leser sanft herangeführt, sein Leben doch etwas mehr zu genießen. Mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben, die Roland für sich gerade herauszufinden versucht. Und wie der Tod so schön sagt – für jeden gilt hier etwas anderes. Die Protagonisten sind allesamt gut gezeichnet und das Buch macht einen Mordsspaß. Der Schreibstil ist wie gesagt recht flott, so dass man das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen hat. Also ideal für eine Bahnfahrt, wo man so etwa 2 Stunden am Stück in Ruhe lesen kann. Oder einem Strandaufenthalt. Länger wird man wohl kaum brauchen, wenn man Ruhe für den Schreibstil hat. Denn hier muss man konzentriert dabei bleiben. Zum Glück hat es mit dem Brandner Kaspar nicht viel gemein, außer dass, bei beiden der Tod einen gewissen Sinn für Humor hat. 

Cover und Optik

Auf dem schwarzen Hintergrund ist ähnlich einem Verkehrsschild der Titel genannt und der Untertitel „Wie ich lernte, das Leben vor dem Tod zu lieben“. Ich finde es passend zum Buch und zum Inhalt. Die Kapitel sind recht kurz, so dass man Pause machen könnte, wenn nötig.

Fazit

Ein gelungenes Buch, welches sehr schnell verschlungen werden kann. Ich gebe 4-5 B`s, weil es gar so kurz ist. 4-5 B`s

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