Die Eifelgräfin von Petra Schier

Zuerst bin ich an die Gewürzhändlerin von Petra Schier gekommen. Dieses Buch hat mich so fasziniert, dass ich auch unbedingt den Vorgängerroman lesen wollte.

Fakten zum Buch

Autor: Petra Schier 

Ausgabe von: 3. Auflage März 2013

Verlag: rowohlt 

ISBN: 978-3 499 24956 3

Seiten: 575

Inhalt

Im Kreuzzug erbeuten 3 Männer zusammen ein wundertätiges Kreuz. Sie teilen diese wertvolle Reliquie und schwören sich jeder Zeit für einander da zu sein, und jeder der drei Männer bekommt einen Teil der Reliquie. Dieser Schwur ist auch Generationen später noch gültig.

Zweihundert Jahre später treffen zwei der Nachfahren aufeinander. Elisabeth von Küneburg braucht eine neue Magd und trifft bei Freunden auf Luzia. Sie soll ihr während des Aufenthalts bei einer befreundeten Familie zur Seite stehen. Denn Elisabeths Familie wird von ihrem Onkel in Erbstreitigkeiten verwickelt.

Als die Pest ausbricht, nutzt ihr Onkel die Gelegenheit und versucht sie mit seinem Sohn zu verheiraten, doch Elisabeth ist davon alles andere als angetan. Schaffen es die Nachkommen der drei Männer ihr in dieser Situation auch beizustehen?

Mein Eindruck

Flüssig, spannend und gut geschrieben. Die Protagonisten sind absolut toll beschrieben und dargestellt. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Da ich ja schon die Gewürzhändlerin kannte, wollte ich danach dieses Buch auch gleich wieder lesen, weil einem die Personen einfach so ans Herz wachsen. Dabei ist keine einzige der Personen ein einfacher oder fügsamer Mensch. Sie haben ihren eigenen Willen und entwickeln sich auch weiter.

Ein faszinierender Roman, der das Mittelalter in meinem Wohnzimmer auferstehen lies. Wie gesagt, der Schreibstil ist sehr flüssig und die Beschreibungen alles andere als Langweilig. Auch wenn kein „Verbrechen“ geschieht, sondern nur Intrigen und Wirrungen, so bleibt erstaunlich viel Spannung bestehen, was mir als Thrillerleser erst immer wieder bewußt gemacht werden muss. Ich zumindest konnte mich nicht vom Buch lösen und wollte immer wissen, wie es weiter geht.

Cover und Optik

Auf dem Cover ist im Hintergrund eine Burg zu sehen, davor ein Reiter, der ein Pferd besänftigt. Zudem noch ein Medaillon mit einer blonden Frau. Einzig alleine das Medaillon stört mich etwas, da ich diese Frau nicht im Buch finde und auch das Medaillon keine Rolle spielt. Wenn stattdessen die Kette mit dem Kreuz abgebildet worden wäre – wäre das Cover absolut stimmig.

Die Bindung und die restlichen Qualität ist absolut in Ordnung und ich habe beim normalen Lesen keine Leserillen bekommen.

Fazit

Ein spannender historischer Roman. Die Eifelgräfin ist eine abgeschlossene Geschichte für sich und bei der Gewürzhändlerin trifft man zwar alte Bekannte wieder, doch kann man beide Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesen.

Ich wurde sehr gut unterhalten und konnte mich kaum Lösen. Das Mittelalter war in meiner Wohnung sehr präsent und ich fand die Beschreibungen weder kitschig oder glorifizierend, sondern eher realistisch.

Ich gebe daher 5 B`s , auch weil ich sofort noch den anderen Band gelesen habe.

Bewertung 5 B`s

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