Die Kunst des Sterbens von Chris Morgan Jones

Ein wirtschafts-Thriller der mit in die Politik rein spielt. Ein interessantes Genre, vor allem, wenn es gut umgesetzt wird.

Fakten zum Buch

Autor: Chris Morgan Jones Die Kunst des Sterbens: Thriller

Orignial Titel: The Jackal´s Share

Ausgabe von: Erstausgabe 01/2014

Verlag: Heyne

ISBN:978-3-453-41072-5

Seiten: 477

Inhalt

Ben Webster – Fachmann für wirtschaft und Russland, nun als Detektiv einer Sicherheitsfirma, die die Wirtschaft überprüft. Sein Auftrag – den iranischen Milliadär und Kunstsammler unter die Lupe nehmen. Er soll seine blütenreine Weste bestätigen. Doch die Weste von Qazai scheint nur oberflächlich sauber zu sein und Webster beginnt die falschen Fragen zu stellen. Webster kommt einem Komplott und mächtigen Unbekannten auf die Spur und ist selbst bald im Fadenkreuz

Mein Eindruck

Nicht ganz einfach geschrieben, weil ein sehr komplexer Fall, der sich immer mehr hochschaukelt. Gerade das macht aber die Faszination und die Glaubwürdigkeit des Buches und der Personen aus. Bis sich alles in einem großen Showdown reinsteigert. Auch interessant – es löst sich nicht alles in Friede Freue Eierkuchen auf, doch mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten.

Die Personen sind gut gezeichnet und auch gut dargestellt. Die Sympathie sei mal dahingestellt, doch scheint Ben Webster ein guter Typ zu sein, wenn auch nicht ohne Fehler.  Der Fall ist gut strukturiert und wie schon erwähnt, zwar ein flüssiger Schreibstil, aber nicht ganz einfach zu lesen. Ich hatte das Buch im Zug mit dabei und bei der dort herrschenden Unruhe musste ich mich schon sehr konzentrieren um den Anschluss nicht zu verlieren. Wer aber einen komplexen Wirtschaftsthriller mag – in dem es nicht zu blutig zu geht, der ist hier echt gut aufgehoben.

Man merkt auch, dass der Autor Ahnung von der Materie hat und kann seine Leser gut mit hinein nehmen.

Cover und Optik

Auf dem Cover ist eine Schachfigur abgebildet und auch der Titel „Die Kunst des Sterbens“ passen meiner Meinung nach sehr gut zum Buch. Auch wenn es nicht um Schach selbst geht, ist vieles doch dem Schachspiel nachempfunden, wie etwa die Gegenspieler, die immer ein zwei Züge voraus zu sein scheinen.  Das Buch ist in 3 Bereiche untergliedert und diese noch in Kapitel. Ich empfand die Kapitel recht lang, aber sie waren okay.

Fazit

Ein guter Wirtschaftsthriller, der auch zu fesseln weiß. Er gibt einen Einblick in die Welt der Mächtigen und ist gut geschrieben. Er verdient bei mir 4,5 B`s , da mich die Personen etwas zu wenig gefesselt haben und ich keinerlei Bedürfnis verspüre zu wissen, wie es weiter geht, obwohl bei ihnen am Ende noch ein paar Dinge offen sind.

4-5 B`s

Ich danke dem Heyne Verlag für das Exemplar und nehme das Buch auch für Fellmonsterchens Projekt, es passt perfekt zum Wochenthema

“Aufstieg und Fall”

 

 

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