Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Dieses Buch wird mein Sohn in der Schule als Schullektüre lesen. Neugierig wie ich bin, habe ich die Gelegenheit selbst genutzt.

Fakten zum Buch

Autor: Suzanne Collins Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

Orignial Titel:  The Hunger Games

Ausgabe von: Oktober 2012

Verlag: Oetinger-Taschenbuch

ISBN: 978-3-8415-0134-9

Seiten: 415

Inhalt

In Panem werden in jedem der 12 Distrikte jedes Jahr ein Junge und ein Mädchen ausgewählt um an den Hungerspielen teilzunehmen. Als die kleine Schwester von Katniss ausgewählt wird, zögert sie nicht und meldet sich an ihrer Stelle und muss nun in den Spielen von Panem entweder gewinnen oder sterben. Doch ihre Chancen stehen schlecht….

Mein Eindruck

Das Buch ist aus der Sicht von Katniss erzählt, einem Mädchen, dass schon früh erwachsen werden musste und mit 16 das Familienoberhaupt ist. Kann sie in diesen Spielen bestehen und überleben? Und wie ist das mit dem Jungen aus ihrem Distrikt. Er verwirrt sie mit seiner Freundlichkeit, wo sie doch eigentlich Feinde sind.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Figuren sehr gut herausgearbeitet. Das Buch hat mich nicht nur einmal zu Tränen gerührt und ist absolut spannend geschrieben. Dieses doch recht heftige Thema hätte ich in einem Jugendbuch nicht erwartet und ich finde auch das Thema Dystopie und Endzeit gut gelöst und dargestellt. Leider ist es vorstellbar, dass sich die Welt in diese Richtung mal entwickelt, was ich aber trotzdem nicht hoffe.

Wie schon beschrieben sind die Figuren gut herausgearbeitet und die Hauptfiguren sehr sympathisch. Man möchte direkt mitfiebern und mitleiden. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch eingeflochten, wobei Katniss sich über ihre Gefühle überhaupt erst mal klar werden muss, denn dadurch, dass sie schon so früh für ihre Familie sorgen musste, hatte sie keine Zeit ein Teenager zu sein. Und genau an diesem Punkt endet das erste Buch mit einem recht gemeinen Cliffhanger. Wenn mein Sohn weiter lesen möchte, werde ich das wohl auch tun, doch ich könnte nun auch aufhören.

Cover und Optik

Auf dem Cover versteckt sich hinter Blättern ein Mädchengesicht. Sehr passend und gut gelungen für dieses Buch. Finde ich gut. Den englischen Titel (Hunger Games) finde ich besser als tödliche Spiele, auch wenn beide gut passen.

Die Qualität des Taschenbucheinbandes ist überzeugend und ich habe, obwohl das Buch recht dick ist, keine Leserillen bekommen.

Fazit

Ein sehr spannendes Buch und eine gelungene Dystopie, die mich vollends überzeugen konnten. Nur, dass ich zwar neugierig bin, aber nicht unbedingt weiterlesen muss, rechtfertigt den halben Punkt abzug, doch ich habe mehr bekommen, als ich bei einem Jugendbuch erwartet habe. Absolute Kauf- und Leseempfehlung!

Und deshalb gebe ich 4 bis 5 B`s, denn es lohnt sich eindeutig.

4-5 B`s

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6 Kommentare bis “Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins”

  1. Sabienes sagt:

    Ich habe inzwischen alle 3 Bücher aus dieser Reihe gelesen und die Verfilmung von Band 1 gesehen und bin absolut beeindruckt. Wobei meine Jungs, die ja viel eher zu der Zielgruppe gehören, nicht unbedingt Fans haben werden können. Vielleicht ist es eher ein Buch, das VON Jugendlichen handelt, als das es nur FÜR Jugendliche interessant wäre.
    Am Ende des 1. Bandes konnte ich mir nicht recht vorstellen, wie es weitergehen soll, aber Collins schafft es tatsächlich, die Geschichte weiterzuspinnen. Wobei naturgemäß der 2. Band etwas schwächer ausgefallen ist.
    Dafür ist der 3. auch noch mal von der Aussage richtig, richtig gut gelungen.
    LG
    Sabienes

    • Mella sagt:

      Irgendwie reicht uns der erste Teil. Verfilmungen mag ich jetzt gar nicht.
      Der Große wird den Rest wohl anhören, denn der Kleine hat alle Teile

  2. nasch sagt:

    Ich mag die Reihe auch total, fand aber Teil 3 nicht so gut, aber Teil 1 und 2 waren super :)

  3. Julia sagt:

    So tolle Bücher liest man heute in der Schule? Ich musste mich damals mit Sophies Welt rumplagen und war wenig begeistert. Ich würde euch Beiden auch ans Herz legen weiterzulesen. Ich habe den zweiten Teil gestern zu Ende gelesen und bin zu spät zur Arbeit gekommen, weil ich bei Minustemperaturen auf dem Bahnhof unbedingt schnell noch das „Ende“ lesen musste und so den Zug verpasst habe. Teil zwei finde ich sogar fast noch besser als den ersten.

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