Gute Kochbücher


Was macht ein gutes Kochbuch aus? Nun ja, sicher nachkochbare und leckere Rezepte. Das ist wohl sicher das A und O eines Kochbuches. Auch sind mir die Zutaten wichtig, ich möchte diese ganz normal in einer Kleinstadt kaufen können und nicht speziell in einer Großstadt in den Spezialitäten- Laden müssen.

Aber es gibt noch weitere Punkte, die ich in einem Kochbuch gut und sinnvoll finde – von den Rezepten mal abgesehen:

Was muss ein gutes Kochbuch für mich haben

  • klare und gute Beschreibung, was zu tun ist. Diese muss noch nicht mal lang sein
  • Zutatenliste mit vernünftigen Angaben. Keine Ahnung was 200 g Eier sind – die gibt man bitte in Stück, notfalls mit Größenbezeichnung an.
  • nachkochbare Rezepte
  • Rezepte, in denen handelsübliche Mengen verbraucht werden. Was bringen mir bitte 2 EL Bohnen oder 1 EL Mais. Da habe ich nur Reste im Kühlschrank. Das mag ich auch nicht.
  • Bilder – sollten, müssen aber nicht sein
  • Nährwertangaben. Diejenigen, die ein Kochbuch schreiben, sollten sich auch mit ihren vorgeschlagenen Gerichten auseinander setzen. Kalorien, Fett, Eiweiß und Kohlehydrate sollten schon angegeben werden. So können alle, die Diät machen kurz überblicken,ob das Gericht geeignet ist. Diät heißt ja nicht nur an einer Karotte zu knabbern, sondern bewußt zu kochen.
  • Varianten (diese natürlich ohne weitere Nährwertangaben). Was ist, wenn jemand kein Lamm mag- wie kann man das Gericht noch verändern, abwandeln, erweitern oder reduzieren? Es sind ja nicht immer die vorgeschlagenen 4 Personen am Tisch. Auch bei uns schwankt es zwischen 3 und 5 Personen.
  • Tipps und Tricks – was ist mit den Semmeln, die übrig bleiben, kann man die einfach aufbacken. Eignet sich das Gericht zum Einfrieren?
  • Vernünftige Mengen. Ich habe ein Kochbuch, bei dem können 4 Personen von einer Suppe für 2 Personen locker satt werden und bei einem anderen Rezept für 4 Personen werden gerade mal 2 vielleicht halbwegs satt. Alles innerhalb eines Buches.
  • Wenn ein Rezept Besonderheiten aufweist, wie z.B, dass ein Teig mal eine unerwartete Konsistenz aufweist, so sollte dies auch erwähnt werden.

Das ist das, was ich mir bei einem sehr guten Kochbuch erhoffe. Ihr seht, es sind nicht die Schritt- für Schritt-Bilder. Die mag ich gar nicht so gerne. Es reicht mir ein Bild vom fertigen Gericht, selbst das ist nicht unbedingt nötig.

Zu den Rezepten. Ich mag einfache Rezepte mit einem gewissen Pfiff. Ich habe ein Rezept für eine Soße, die wirklich simpel ist. Warum sie so lecker ist, liegt auch in dem Grund, dass sie einfach länger vor sich hin kocht. Dadurch ergibt sich ein ganz toller Geschmack. So etwas mag ich sehr gerne. Ich brauche kein Schnickschnack, Chichi oder aufwendige Dekorationen. Ich möchte einfach etwas leckeres Essen können.

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4 Kommentare bis “Gute Kochbücher”

  1. nasch sagt:

    Ohja das wäre eine tolle Idee, die meisten deiner Punkte kann ich unterschreiben :) Ein Foto selbst finde ich sehr wichtig, gut bei Kochbüchern nicht ganz soooo wichtig, aber bei Backrezepten ist es zu 200% ein Muss *g*

    Vielleicht liest das ja hier ein Kochbuch Autor und nimmt sich mal ein Beispiel :D

    • Mella sagt:

      Bei Backbüchern finde ich es auch nicht schlecht, da fällt mir ein – ich habe Koch- bzw. Backbücher, da stimmt das Foto nicht mit dem Rezept überein. Das finde ich echt oft Krass. Ein Beispiel war, einmal wurden die Äpfel laut Rezept auf den Teig gelegt, im Bild waren sie aber im Teig untergehoben.
      Das geht z.B. gar nicht.

  2. nasch sagt:

    Lach, stimmt das geht nun wirklich nicht – sowas habe ich zum Glück noch nicht gesehen.

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