Heiß von Gerd Schilddorfer

Ich habe bereits ein paar Bücher von Gerd Schilddorfer gelesen und ging mit hohen Erwartungen an dieses Buch heran, welches ich in einer Leserunde  bei „Was liest Du“ bekommen habe.

Fakten zum Buch

Autor: Gerd Schilddorfer 

Ausgabe von: 1. Auflage 2013

Verlag: Hoffmann und Campe

ISBN: 978-3-455-40426-5

Seiten: 670

Inhalt

John Finch erhält einen unmöglichen Auftrag. Er ist zwar als tollkühner Pilot bekannt, aber sogar für ihn ist dieser Auftrag reiner Wahnsinn. Er soll aus der Grenzregion am Hindukusch einen Polizeibeamten ausfliegen, der zu viel gesehen hat.

Doch statt ihn zu retten, scheint er ihn erst recht in die Schusslinie der Geheimdienste gebracht zu haben. Für ihn und Colonel Llewelyn beginnt eine atemlose Hatz durch Europa nach Afrika.

Zeitgleich müssen deutsche Polizeibeamte einen brutalen und sinnlosen Mord aufklären. Ihre oft unkonvetionelle Methoden erwecken aufsehen und zum Schluss hin kreuzen sich die Geschichten.

Mein Eindruck

Spannend. Sehr Spannend. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen und weil die Kapitel sehr kurz sind, hieß es oft – ach nur noch die paar Seiten. Ach, nur noch die paar Seiten….. Dabei versteht es der Autor sehr gut, verschiedene Handlungsstränge und verschiedene Personen in den einzelnen Handlungssträngen und Geschichten zu erzählen und zu verweben. Wo ich sonst sehr oft durcheinander komme, weil ich eben von einem Erzählstrang in den nächsten geschickt werde und oft dabei den Überblick verliere, passiert mir das hier nur sehr selten. Vor allem, weil die Personen darin so unterschiedlich sind. Dabei sind mir die Hauptpersonen immer sehr sympathisch und ich fiebere immer mit. So komme ich wohl damit ganz gut zurecht. Zudem sind die einzelnen Kapitel, wie gesagt, sehr kurz.

Einzig alleine der historische Teil hat mir nicht so ganz gefallen und da bleiben für mich zu viele Fragen offen. Auch habe ich anfänglich da die Namen zu leicht verwechselt. Aber dieser Bereich macht nur einen ganz kleinen Teil des Buches aus, so dass ich das gut verschmerzen kann.

Der Erzählstil ist flüssig, detailgenau und mit einem gewissen Witz ausgestattet. Wie gesagt, ich konnte mich kaum lösen.

Nach Falsch kommen hier wieder ein paar Personen darin vor, auch wenn viel weniger als gehofft und manche bleiben dabei blass. Dabei habe ich hingegen neue Personen kennen gelernt und ich hoffe, dass zumindest davon wieder welche in einem eventuellen 3. Teil auftauchen.

Beschreiben würde ich das Buch nicht unbedingt als Thriller, sondern als eine gelungene Mischung aus Indiana Jones, auf der Flucht und Dan Brown, wobei mir die Bücher von Gerd Schilddorfer, eben aufgrund der Mischung lieber sind.

Cover und Optik

auf dem weißen Hintergrund mit roter Schrift sieht man 2 Skorpione. Das passt sehr gut zum Buch. Ansonsten macht das Hardcover einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Die Kapitel sind nicht zu lang und in einzelne Abschnitte unterteilt

Fazit

Gelungen und spannend. Kann ich einfach nur vorbehaltlos weiterempfehlen, auch wenn mir Falsch noch einen Ticken besser gefallen hat. Man kann ohne Probleme die Bücher getrennt lesen, ohne den anderen Teil zu kennen.

Ich gebe 5 B´s

Bewertung 5 B`s

QR Code - Take this post Mobile!
Use this unique QR (Quick Response) code with your smart device. The code will save the url of this webpage to the device for mobile sharing and storage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif