Ich schreibe ein Buch – Die Arbeit danach

Was war ich blauäugig. Ich dachte das Schreiben des Buches selbst wäre der anstrengendste Teil der Arbeit. Doch je näher ich der Veröffentlichung komme, desto mehr Arbeit danach sehe ich.

Die Arbeit danach habe ich vollkommen unterschätzt.

Das glaubt man gar nicht, was so danach auf einen zukommt. Wie ihr ja wisst (oder nachlesen könnt), habe ich ein Buch geschrieben, welches ich nun selbst veröffentlichen werde. Meine Buchblogger-Seele in meiner Brust findet das ja alles höchst interessant. Denn als Leser sieht man ja nur das Endergebnis und denkt sich – Wahnsinn, der Schreibstil und was der alles geschrieben hat.

Als Leser meckert man höchstens über Rechtschreibfehler, schlechte Bindung, unpassendes Cover und und. Doch was genau dieser Bereich alles für Arbeit macht, das sehen wir nicht. Woher auch?

Aktueller Stand

Mein aktueller Stand ist so:

  • Buch geschrieben
  • Lektorat abgeschlossen
  • Formatierung für Printbuch abgeschlossen
  • Covergestaltung abgeschlossen
  • Print eingeleitet (zumindest grob)
  • Preisgestaltung überlegt.
  • Formatierung für E-Book – in Word abgeschlossen
  • Umwandlung in .mobi (also Kindleformat) fehlt
  • Umwandlung in epub (normales E-Book)  fehlt
  • Covergestaltung E-Book – abgeschlossen (zumindest hoffe ich das)
  • VG-Word – fehlt noch
  • Belegexemplare – fehlt noch
  • Webseite – fehlt noch
    • zumindest Konzept steht grob
    • Inhalt – fehlt
    • Gestaltung – fehlt
    • QR-Code – fehlt
  • Facebook-Seite – fehlt noch
  • Google+ (sollte ich noch machen, überlege noch) – fehlt noch
  • Amazon Autorenseite – fehlt noch
  • Weitere Werbekanäle – fehlen noch total
  • Leseprobe – zumindest Testleser befragt und wir sind uns alle über eine Passage einig
  • Erlaubnis für ein bestimmtes Zitat – eingeholt und bekommen :-)

Das ist der momentane grobe Überblick und ihr seht es sind massig Schritte, die noch ausstehen, obwohl ich schon die ganze Zeit fleißig vor mich hinwerkle. Ich habe sehr viel über Word und über meine Schreibweise gelernt. Das Formatieren hat mir ein paar graue Haare gekostet, aber ich habe es fehlerfrei hinbekommen. Das Cover ging ganz gut, von der Gestaltung her, doch das Raufladen. Fragt besser nicht nach. PDF – mittig platziert und das Problem – es passt auf kein normales DinA4 Blatt. So hat Amazon das manchmal recht eigenwillig umgesetzt. Momentan scheint es okay zu sein, werde es heute nochmal genau anschauen. Zwar nicht ganz perfekt, doch ich kann damit leben.

Wahrscheinlich bestelle ich mir ein Probeexemplar – sicher ist sicher und lieber mal ein paar Euro in die Hand nehmen, als später blöd zu schauen. Auch habe ich mir schon einige Gedanken zu den Vertriebskanälen gemacht.

Bei CreateSpace, was ich als Plattform für die Veröffentlichung gewählt habe, ist der Nachteil, dass es zumeist nur über Amazon zu bestellen ist. Da es aber immer auch Leute gibt, die nicht über Amazon kaufen möchten, werde ich mir einige Bücher nach Hause holen, die dann direkt bei mir bestellt werden können. Auch versandkostenfrei und bei Wunsch auch signiert. Dazu brauche ich halt einige Bücher bei mir Zuhause.

Auch muss ich mich noch informieren, wie ich mein Buch als E-Book zumindest auch bei anderen Vertriebskanälen und im weiteren Buchhandel unterbringe. Das heißt noch einmal viel Recherche-Arbeit.

Tja, ich dachte das Schreiben ist die eigentliche Arbeit.

Jetzt weiß ich, was Verlage machen und dann fehlt immer noch:

Werbung, Lesung, Präsenz, Werbung, Werbung und Werbung.

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4 Kommentare bis “Ich schreibe ein Buch – Die Arbeit danach”

  1. Bibilotta sagt:

    Oh mein Gott, das klingt ja nach wirklich extrem viel Arbeit…hätt ich so jetzt auch nicht gedacht. Aber mal interessant das bei dir zu Verfolgen ;) Schön dass du uns dran teilhaben lässt….
    Wünsche dir weiterhin sehr viel Spaß bei der Umsetzung und später natürlich den dementsprechenden Erfolg mit deinem Buch ;)

    LG Bibilotta

    • Mella sagt:

      Danke Bibilotta. Ja ich bin auch erstaunt, über die Masse der Arbeit und als Blogger ist es ja schon fast Ehrensache, darüber zu berichten. Auch ein Grund selbst zu Publizieren, einfach damit ich drüber schreiben kann. Finde es nämlich auch sehr spannend.
      Da bekommt man ganz anderen Respekt gegenüber den Indie-Autoren

  2. Sandra sagt:

    Hallo Mella,
    da türmt sich wirklich noch ein ganz schöner Berg vor Dir. Ich bin mir aber sicher, dass Du auch das souverän meistern wirst. Ich bleibe weiter gespannt und auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße, frohes Schaffen und viel Erfolg
    Sandra

    • Mella sagt:

      Ja, der Berg ist ganz schön groß, aber ich trage ihn Stück für Stück ab :-)

      Freut mich, dass Dir die Artikel-Serie gefällt

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