Ich schreibe ein Buch – Inhalt und einige Gedanken

Wie letzte Woche angedeutet, war mir recht schnell klar, dass es ein Sachbuch werden soll. Auch war das Thema recht schnell gefunden.

Soweit, so gut. Doch es stand nun die Frage im Raum.

ADHS – Aus Sicht einer Familie. – Was bedeutet das?

Sprich, was ist der Inhalt? Was gehört rein, was nicht? Bekomme ich überhaupt ein Buch zusammen oder wird es ein besserer Aufsatz? Wo fange ich an, wo höre ich auf?

Gut, das könnte ich bei diesem Beitrag auch fragen, doch ich mache es einfach mal so, wie beim Buch:

1. Schritt – Ideen sammeln

So saß ich dann recht bald mit einem Block in der Hand da und habe alles aufgeschrieben, was mir zu diesem Thema eingefallen ist. ADHS und Schule, ADHS und Geschwister, Bewegungsdrang, Hyperaktivität und und und. 50 Punkte waren mein Ziel.

Einige habe ich von meinem Mann und  von den Kids bekommen, einige hatte ich gebloggt und andere waren einfach immer wieder Thema. Zum Schluss hin waren es etwa 60 Punkte, die mir eingefallen sind. So ganz grob.

2. Schritt – Sortieren

Ich habe mir dazu gleich Freemind geschnappt. Kennt ihr das kleine kostenlose Programm, wo man Mindmaps erstellen kann? Nein, kann ich nur empfehlen. Das schöne ist, da kann man sortieren und schieben, wie man will.

Hier die Mindmap zu meinem Buch:

ADHS aus sicht einer betroffenen Familie – Mindmap

Wie ihr seht, kann man diese sogar als PDF speichern. Ich glaube insgesamt habe ich so eine einigermaßen gute Strukturierung zusammen gebracht und jeden Punkt, den ich abgearbeitet hatte, konnte ich kennzeichnen.

3. Schritt – Schreiben

Wir beschäftigen und ja schon lange mit ADHS. Daher habe ich ein recht großes Grundwissen. Ich habe daher mal erst aus unserer Sicht aufgeschrieben und danach noch weiter recherchiert. Bei den Themen, wo ich einfach noch Quellen und dergleichen brauchte. Ich weiß, das ist ein ungewöhnliches Vorgehen. Doch das Buch ist nicht wissenschaftlich, sondern aus unserer Sicht geschrieben. Wie es uns mit der Krankheit geht, unsere Erfahrungen. Ich wollte so wenig wie möglich dabei verwischen. Aber zugleich habe ich auch aufgepasst, dass ich nur so viel erzähle, dass es möglichst keinen Nachteil für unsere Kinder gibt.

4. Schritt – überprüfen

Nun habe ich unsere Fachpublikationen und die wichtigsten Webseiten dazu durchforstet und überprüft, dass ich auch nirgends irgendeinen Schmarrn erzähle, sondern wirklich alle Fakten richtig darstelle.

Zeitgleich habe ich auch darum gebeten bei meinen Testlesern zu erfahren, ob ich nicht zu viel verrate, was ausgelassen habe und und und.

Eine Frage hat sich in den Vordergrund gedrängt.

Also erst mal vorweg – ich weiß, wer suchen will und Interesse hat, wird meinen Namen immer mit diesem Buch in Verbindung bringen. Meine Kinder heißen hier Großer und Kleiner und im Buch Kind 1 und Kind 2.

Jetzt ist es nur so, dass unser Nachname nicht besonders häufig vorkommt und man muss ja nicht mit Gewalt darauf stoßen, dass mein Kind ADHS hat. Auch wenn er es wohl eh kaum verschweigen kann.

Dennoch habe ich beschlossen ein Pseudonym zu verwenden.
Morgen gibt es hierzu ein Gewinnspiel, denn ihr dürft bei der Namensgebung mitwirken. Ich stelle Euch ein paar Vorschläge von mir vor und ihr dürft Vorschläge selbst machen. Dort wo es am Meisten Zuspruch gibt – unter dem Namen werde ich veröffentlichen.

Unter allen Kommentatoren, die sich dann bei der Namensfindung beteiligen, werde ich einen  10€ Gutschein von rebuy.de verlosen, und glaubt mir, damit kommt man schon recht weit (also ich zumindest)

 

 

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3 Kommentare bis “Ich schreibe ein Buch – Inhalt und einige Gedanken”

  1. […] in zwei Beiträgen die Mella in der letzte Woche veröffentlicht hat. Zum einen geht es um ihr eigenes Buch, das in schon weit fortgeschrittenem Prozess steht. Sie berichtete am 30.Januar darüber. Außerdem […]

  2. Sabienes sagt:

    Liebe Mella,
    ich habe alles, was du auf trampelpfade über ADHS geschrieben hast gelesen und es hat mich sehr berührt. Euer Weg war kein leichter, im habe es live im Freundeskreis miterlebt, wie das an einer Famillie zerren kann. Und selber waren wir auch mal ein wenig vor dieser Problematik gestanden. War dann aber nicht so. Dennoch erinnert mich eure (ehemalige) Hausaufgabensituation an das, was wir mal mitgemacht haben.
    Ich finde es ganz toll, dass du darüber ein Buch schreibst. Wenn nicht du, wer dann!
    LG
    Sabienes

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