Leseverhalten ändert sich mit der Zeit

Ich merke an mir, dass ich im Sommer anders lese, als im Winter. Das geht nicht nur mir so, sondern in Gesprächen mit anderen wurde mir das schon öfter bestätigt.

Aber auch ich gehe mit der Zeit und passe mein Leseverhalten an. Momentan hatte ich noch einige Krimis in meinem SuB. Diese haben mich immer weniger gereizt und ich war schnell geneigt diese abzubrechen. Stattdessen habe ich mich immer mehr auf Fantasy, Chicklit oder Jugendbücher gefreut. Auch historisches fand ich wieder viel Interessanter.

Liegt es alleine am Sommer, dass ich da nicht so „blutrünstig“ bin? Oder ist es einfach eine weitere Entwicklung meinerseits?

Sowohl als auch würde ich sagen. Denn dass ich im Sommer leichtere Lektüre bevorzuge ist mir in den letzten Jahren schon öfter aufgefallen. Aber was auch ist, beim Krimi/Thriller muss mich die Idee wirklich überzeugen. Auch der Ermittler spielt bei mir eine große Rolle. Ist er glaubhaft? Ist es einer dieser Standardtypen, die in jedem zweiten Krimi vorkommen? Falls ja, dann hat das Buch schon erheblich schlechtere Chancen, denn dies mag ich mittlerweile gar nicht mehr. Der ständig alkoholisierte Ermittler, der irgendwie durch den Fall tappt und grübelnd sein Leben fristet *urgs* Nee danke. Oder dieser Pseudoheld, der ohne die Nebenfiguren gar nichts ist. Oder der Superernste, wo alles soooo schrecklich ist und kein Privatleben und kleine Freuden mehr möglich sind.

Nein Danke. Stattdessen mag ich immer mehr schräge Typen. Leute, die aus dem Rahmen fallen und etwas Besonderes sind. Die nicht dem Standard entsprechen, sondern individuell sind, wie wir Menschen alle.

Doch diese sind nicht immer leicht zu finden. Ich finde sie wenn dann meist bei deutschen Autoren und oft genug bei kleineren Verlagen. Immerhin gibt es sie.

Zudem werde ich ich mehr mit Fantasy beschäftigen, denn da wird es wohl massenhaft schräge Typen geben. Ich bin mal neugierig.

Und ihr so? Verändert sich Euer Leseverhalten im Laufe der Zeit auch? Wohin geht bei Euch die Reise?

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