Percy Jackson – Diebe im Olymp von Rick Riordan

Dieses Buch gehört meinem Großen, der davon absolut begeistert war. In der Hoffnung, dass mir die Serie auch sehr gut gefällt und ich somit weitere Bände finanziere, hat er mir Band 1 bis 4 in meinen SuB geschmuggelt.  

Fakten zum Buch

Autor: Rick Riordan Percy Jackson, Band 1: Percy Jackson - Diebe im Olymp

Orignial Titel: Percy jackson and the Olympians: The lightening thiefs

Ausgabe von: Februar 2010 (Ausgabe zum Film)

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-359605

Seiten: 448

Webseite zur Serie: percyjackson.de

Inhalt

Percy Jackson ist ein Problemschüler. Er fliegt jedes Jahr von einer anderen Schule und ständig passieren ihm und anderen komische Unfälle. Irgend jemand scheint es auf ihn abgesehen zu haben.

Dann erfährt er, dass er ein Halbgott sein soll und die griechischen Götter angeblich keine Mythen, sondern noch sehr aktiv seien. Und sein Vater soll kein geringerer als Meeresgott Poseidon selbst sein. Dazu kommt noch, dass er gleich als Dieb verdächtigt wird und ein aufregender Sommer steht ihm bevor.

Mein Eindruck

Das ist ein Jugendbuch. Wirklich. Die Sprache ist einfach genug, denn es ist aus der Sicht von dem 12-jährigen Percy geschrieben worden. Entsprechend flapsige Formulierungen finden sich. Es ist spannend, aber nicht grausam.

Viele vergleichen die Bücher mit Harry Potter, was ich nur in der Hinsicht bestätigen kann, dass dies auch ein Buch ist, welches der ganzen Familie gefällt und es ein Jugendbuch ist, welches auch schon 10-jährige oder teilweise sogar noch etwas jüngere Kinder genauso lesen können, wie Erwachsene auch. Ansonsten hören für mich die Ähnlichkeiten aus. Es ist nicht so düster oder so „Ach das arme Kind“ wie bei Harry Potter, sondern Percy erinnert mich viel mehr an die heutigen normalen Kinder. Dass er ADHD (englisch für ADHS und im Buch liebevollerweise Aufmerksamkeitshyperakivitäts-Desaster genannt), ist für mich gut nachvollziehbar. Ja, mein Jüngster mit dem gleichen Desaster handelt genauso und hat beim Lesen die gleichen Probleme. So finde ich es mal absolut erfrischend, dass diese „Problemkrankheit“ hier mal als positives dargestellt wird, auch wenn Percy darunter genauso leidet wie jeder andere ADHSler auch.

Wie gesagt, das Buch ist spannend und nebenbei sogar noch lehrreich. Denn die griechischen Götter und Legenden lernt man so nebenbei mit. Dabei ist es alles andere als Langweilig, sondern mal was neues, wie diese sich in der heutigen Zeit präsentieren können.

Cover und Optik

Auf dem Original ist einer der griechischen Götter abgebildet. Finde ich sehr passend und gut gelungen. Auf meinem Buch zum Film sieht man den Hauptdarsteller, der gerade einen Blitz in der Hand hält und im Meer steht. Auch sehr passend und gut gelungen.  Die Kapitel sind nicht zu lang und sogar mit guten Überschriften versehen.

Anmerkungen zum Hörbuch und Film

Hier verlasse ich mich mal auf meine Kinder, weil die nicht nur das Buch kennen, sondern auch den Film und das Hörbuch.

Der Film

Laut meinen Jungs hat der nur bedingt etwas mit dem Buch zu tun. Zumindest der Grundgedanke wäre noch da, aber vieles wurde ganz anders umgesetzt.

Das Hörbuch

Hier waren meine Kinder enttäuscht, denn anscheinend wurden einzelne Kapitel einfach weggelassen. Das hat vor allem meinen Großen enttäuscht, der das Buch kannte, mit seinem Bruder zusammen gehört hat und dann gleich nochmal das Buch lesen musste, weil ihm einfach einiges fehlte.

Finde ich schade, denn es waren anscheinend ein paar coole Szenen dabei, über die er sich gerne mit seinem Bruder ausgetauscht hatte. Doch dieser liest als Legastheniker nur sehr ungern und hört lieber Bücher.

Fazit

Ein gelungener Jugendroman, der nicht zu grausam ist und den Namen eindeutig verdient. Er ist noch nicht zu krass, wie teilweise die Tribute von Panem und in meinen Augen sogar besser umgesetzt als Harry Potter. Einfach, weil die Sprache angemessener ist. Denn hier habe ich meine Kinder regelmäßig kichern oder über einzelne Formulierungen reden hören. Das war bei Harry Potter z.B. nicht der Fall. So in der Hinsicht ein toller Erfolg, denn die Kinder beschäftigen sich somit auch mit der Sprache und zusätzlich mit den griechischen Mythen.

Alles andere außer 5 B`s würde den Familienfrieden ernsthaft gefährden :-)

Bewertung 5 B`s

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2 Kommentare bis “Percy Jackson – Diebe im Olymp von Rick Riordan”

  1. Mel sagt:

    Hi Mella,

    ich hab die Bücher auf englisch Zuhause und fand die richtig super. http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Lg Mel

    • Mella sagt:

      Echt? Sohnemann liest auch bald den ersten Teil auf Englisch, bzw. dann, wenn er seinen SuB soweit minimiert hat, dass er wieder ein Buch bekommt ;-)
      Hast Du auch die Kane-Chroniken oder die Helden des Olymp?

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