Philosophische Betrachtungen

Philosophische Betrachtungen in Büchern oder langatmige Beschreibungen oder die ausführliche persönliche Meinung des Autors in Büchern. Puh, das strengt mich an und ich stelle fest, dass ich das Überfliegen anfange. Nicht mehr ordentlich lese, sondern nur noch quer lese.

Das ist nicht Sinn eines Buches und so habe ich gestern nach nur 5 Seiten Terry Pratchett auf die Seite gelegt. Auch wenn mich die Geschichte gereizt hätte und ich gerne mitreden würde. Doch so ausführliche Betrachtungen ob nun eine Galaxie der Meinung zu sein hat zu existieren oder die Menschen darin irgendwelche wissenschaftlichen Aufgaben lösen. So etwas langweilt mich sehr sehr schnell.

Bin ich wirklich ein „Action-Buch-Leser“?

Also Bücher, in denen die Handlung im Vordergrund steht und nicht die Beweggründe. Also wie bei einem Actionfilm auch? Okay, mein „Action-Buch“ Darf auch um Liebe drehen oder ein historischer Roman sein oder ein Thriller/Krimi oder mittlerweile sogar Fantasy. Hauptsache es rührt sich was. Warum, weshalb wieso? Nebensache.

Gibt es den Begriff Action Buch eigentlich?

Und wie heißen dann die anderen Bücher, die mit Landschaftsbeschreibungen oder philosophischen Betrachtungen auffallen? Diese haben ja sicher auch ihre Berechtigung. Nur sind sie halt nicht meines.

Wie geht es Euch? Habt ihr das auch schon festgestellt?

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6 Kommentare bis “Philosophische Betrachtungen”

  1. […] durch einen Artikel bei Mellas Buchkritik habe ich mal über meine Lesegewohnheiten […]

  2. Tina sagt:

    Ich glaube „Action-Buch“ als Genre gibt es noch nicht, wäre aber mal eine gute Idee :-)
    Ich finde es immer wahnsinnig schwierig, anderen zu beschreiben, welche Art von Büchern ich mag – Krimi ist ja eben nicht gleich Krimi und Fantasy ist nicht gleich Fantasy. Aber ich habe deinen Artikel mal zur Anregeung genommen, auch darüber zu schreiben :-)

    LG
    Tina

    • Mella sagt:

      Nee, man kann das gar nicht so beschreiben. Ich habe ja auch die Nase von den abgehalfterten Polizisten voll, mag auch keine reinen Tussen im Chick-Lit. Dann noch ob Action oder nicht. Sehr schwer zu beschreiben.
      Lese auch gerade ein Buch, welches dem Großen irrsinnig gut gefallen hat, ich aber eher – naja finde…
      Schwer zu beschreiben, echt.

  3. Ira sagt:

    Als Autorin bin ich gleich hellhörig geworden, philosophische Betrachtungen in Romanen. Die sollte man sich als Autor oder Autorin lieber sparen, es sei denn, man verfasst ein Sachbuch, in dem man dialektisch abwägt.
    Ein Roman ist eben ein Roman, egal, welches Genre, und der Leser sollte erst mal neutral den Charakteren gegenüberstehen. Er kann sich, wie im realen Leben auch, im Laufe der Handlung und der weiteren Entwicklung der (Haupt)Figuren, ein eigenes Bild von ihnen machen und er soll möglichst selbst entscheiden, ist mir A sympathisch oder wie ist B drauf? Auf keinen Fall sollte der Leser das Buch weglegen, weil der Autor zu viel seiner eigenen Gedanken und Urteile in die Charaktere hineinlegt. Die laufende Handlung umschließt die Figuren und lässt sie dann entsprechend handeln.
    „Action“ macht aus, dass vielleicht auch etwas Unerwartetes passiert und dass auch die Personen mehr darstellen als reine Tussen und abgehalfterte Polizisten (du sagst es, Mella, was mich auch langweilt), das heißt, dass sie Facetten haben, ob helle oder dunkle, denn niemand ist nur rein irgendetwas.
    Deinen Beitrag nehme ich gerne zum Anlass, meinen Tussenalarm noch schärfer zu stellen, als er ohnehin schon ist (gilt auch für Schnösel).
    Liebe Grüße
    Ira

  4. Anonym sagt:

    Das ist NICHT Sinn eines Buches? *kopfschüttel*

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