stationärer Buchhandel in Regensburg

Am Wochenende war ich mit meinem Mann und Susanne zusammen in Regensburg. Klar, ein wenig Sightseeing. Was uns aber extrem dort aufgefallen ist: sooooo viele Buchläden! Wirklich. Wir sind an einigen Buchhandlungen vorbeigekommen und eine schöner und toller als die andere.

Gut, dass 3 Buchjunkies unterwegs waren, denn mein Mann ist ja mittlerweile immerhin hörbuchsüchtig.

Was hat uns dort eigentlich so gut gefallen?

Nun es gab dort eine sehr große Buchhandlung namens Pustet. Diese hatte auch außerhalb ihres Geschäftes jede Menge Mängelexemplare und Remitenten. Klar, dass wir dort erst mal hängen geblieben sind. Aber auch innendrin war das Angebot mehr als reichlich.

Ein paar Schritte weiter landeten wir im Jokers. Eine kleine Buchhandlung, mit einem recht großen Online-Angebot. Hier werde ich sicher noch mal einen Testkauf schreiben. Denn dort gibt es für jeden Buchfan lauter reduzierte Bücher. Nach dieser Zwischenpause kamen wir zu einer Reisebuchhandlung. Gut, diese konnten wir ausnahmsweise mal links liegen lassen.

Wieder etwas weiter weg – eine normale kleine Buchhandlung. Und am Dom noch eine – hier sehr viele religiöse Bücher…..

Beim Rückweg – Lattemacchiatio mit Taschenbuch für x,xx€ Angebot in einem Cafe. Mist, zu spät entdeckt, jetzt brauchen wir grad keinen Kaffee, oder doch? Mein Mann hat uns dann weiter gezogen, denn Taschenbücher interessieren ihn nicht wirklich. Auf dem Weg zum Bus Books in a Box. Was ist das? AAHHHHH 2 Stockwerke Ausverkaufsbücher. Teilweise Remitenten, Mängelexemplare oder Messeexemplare. So dass auch relativ neue Bücher dort zu finden sind. Und Hörbücher. Dort bekamen wir meinen Mann kaum noch raus und jeder von uns hatte plötzlich eine weitere Tüte in der Hand.

Braucht es einen Online-Buchhandel?

Wenn ich in Regensburg leben würde, könnte ich wohl wunderbar ohne Amazon und Co. auskommen. Kein Problem. Ich hätte dort alles, was mein Herz begehrt und müsste aufpassen, dass wir am Ende eines Monats keine Bücher verspeisen müssten, weil das Geld weg ist ;-)

So wie sich dort die Buchhandlungen allesamt präsentiert haben, hat es Spaß gemacht darin zu schauen, zu stöbern und auch zu kaufen. Sie waren nicht superbillig, doch die reduzierten Bücher waren immerhin etwas reduziert.

Die Buchhändler waren auch allesamt total nett und zuvorkommen.  Die Auswahl war gigantisch und einige haben sich auch etwas spezialisiert.

Und was auffällig war: in jeder dieser Buchhandlung war was los. Wir waren nie die einzigen Kunden, sondern immer waren auch andere Kunden, die etwas gekauft haben. Warum mir das auffällt? Weil es hier nicht so ist. Gerade an meinem Wohnort, ist es oft sehr ruhig in den Buchhandlungen und eben, weil hier weder Auswahl noch Freundlichkeit groß geschrieben wird. Auch in anderen Städten, die ich kenne, ist mir das nie so krass aufgefallen. Auf dem Rückweg kamen wir durch Landshut. Spontan haben wir nur eine Buchhandlung entdeckt, doch wir werden uns Landshut sicher noch mal anschauen, ist ja nur ein Katzensprung von hier. Aber auch in Rosenheim ist das Angebot eher mau, genauso wie in Ebersberg, Mühldorf, Traunstein….. München hat immerhin noch den Hugendubel. Aber sonst….

Fazit

Liebe Buchhändler. Wenn man sich die Unterschiede mal so ansieht und wie die Leute darauf reagieren – so muss ich sagen, es liegt doch auch in Eurer Hand, ob bei Euch eingekauft wird oder nicht. Ich bin auf Amazon angewiesen, weil ich weder angemotzt werden will, unfreundlich bedient oder arrogant abgekanzelt werden möchte, wenn ich ein Buch eines kleineren Verlages möchte. Auch ist die Auswahl in einer normalen Umgebung (30 bis 40 km eh recht großzügig gefasst) sehr sehr mau, wenn nicht zu sagen schlecht. Der einzige Lichtblick ist ein Thalia und der ist auch nicht so toll, wie die Geschäfte in Regensburg.

Also jammert nicht, dass keiner bei Euch einkauft, sondern überlegt mal warum. Ach ja, keiner von uns wollte einkaufen. Alle waren wir tapfer (durch Bücherfasten abgehärtet), aber ich bin mit 3 Büchern, mein Mann mit einem Hörbuch und Susanne mit 3 oder 4 Büchern heimgekommen. Und wie gesagt kein einziges wollten wir eigentlich kaufen und wir hätten noch sooo viele mehr mitnehmen können.

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4 Kommentare bis “stationärer Buchhandel in Regensburg”

  1. Sabienes sagt:

    So eine ähnliche Erfahrung habe ich in Wien in einer winzigen Buchhandlung gemacht, in der die Buchhändlerin mir sogar zu meiner Wahl gratuliert hat.
    Und auch ganz neu für mich: Eine Buchhandlung, in der es nur Bücher gibt und keine sonstigen Geschenkartikel!
    Sind die Buchhändlier in Wasserburg seit neuestem so unfreundlich?
    Meine Nichte hat mal in dem beim Innkaufhaus gelernt (ich glaube, die gehören sogar zusammen). Wäre sie nicht schwanger geworden, hättet ihr wenigstens EINE nette Verkäuferin ;-)
    LG
    Sabienes

    • Mella sagt:

      Die Buchhändler hier sind recht unfreundlich, besser gesagt arrogant. Nimm ja kein Chick-Lit in die Hand- iiieeeehh was liest die den *urgs*
      Erotische Romane – ACH
      und wenn Du nach kleinen Verlagen nachfragst (wo auch schon Sutton dazu gehört) – nie gehört, brauchen wir nicht, könnten wir aber bestellen, was haben die so?

      Das Gleiche bei Petra Schier.

      BAH – nur Mainstream und wenn nicht anspruchsvoll, wirst Du angeschaut. Oder regionales.

  2. Sonja sagt:

    Bei uns sind die Buchhândler total nett und zuvorkommend.
    In einem Laden gibt es extra ein Caf wo man die Bücher mal anlesen kann.
    Ich gehe dort immer mit vollen Tüten raus

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