Tiere von Simon Beckett

Dieses Buch habe ich mal eingetauscht, weil ich noch einen Beckett lesen wollte und dachte es ist perfekt für den Urlaub. Dünn und doch spannend.

Fakten zum Buch

Autor: Simon Beckett 

Orignial Titel: Animals

Ausgabe von: 2. Auflage von April 2011

Verlag: rororo 

ISBN: 978-3-499-24915-0

Seiten: 283

Inhalt

Nigel ist geistig zurückgeblieben und wächst in einem Pub auf. Als seine Eltern sterben, wohnt er weiterhin dort und arbeitet in einem Büro. Dort gibt es immer wider etwas zu kopieren. Im Pub gibt es schon lange kein Bier und Zigaretten mehr, doch Nigel interessiert ich eh nur für Comics und Fernsehen.

Und dann ist da noch der keller. Dort hält Nigel „Tiere“. Diese sind nicht freiwillig da unten. und es sind keine Vierbeiner. Doch das stört Nigel alles nicht.

Mein Eindruck

Dieser Thriller ist aus Sicht des Psychopathen geschrieben, der einen geistig zurückgebliebenen Eindruck macht. Er hat keinerlei Unrechtsbefinden, was er da tut. Und meint es anscheinend gar nicht böse.

Es ist teilweise echt verwirrend. Ist er nun sympathisch , dumm, verrückt oder… Der Leser schwankt ständig zwischen Abscheu und Verstehen.

Und als Nigel Besuch bekommt, spitzt sich die Situation zu.

Der Schreibstil ist einfach, flüssig und angepasst.

Cover und Optik

Auf dem Cover ist nur das Wort Tiere in roter Schrift abgebildet.  Dies ist sehr passend. Die Schrift im Buch ist relativ klein, aber noch gut lesbar.

Fazit

Ein unblutiger Psychothriller, aus interessanter Sicht geschrieben. Er hat sich gut lesen lassen, jedoch mich nicht wirklich überzeugt. Ich gebe 3-4 B`s, weil es so gar nicht mein Stil war und meinen Geschmack getroffen hat. Ich lese lieber die Bücher aus Sicht der Guten :-P

3 - 4 Bs

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6 Kommentare bis “Tiere von Simon Beckett”

  1. Daggi sagt:

    Aus Sicht der Guten und dann mit Happy End, wenn es nach mir geht :D

  2. Iris sagt:

    Ich habe auch gerade einen ziemlich blutigen Thriller gelesen, der über weite Strecken aus der Sicht des Killers geschrieben war (Paul Cleave: Der siebte Tod). Ich fand diese Perspektive ganz interessant, aber stellenweise auch ziemlich eklig.

    • Mella sagt:

      Wenn teilweise der Blick vom Täter im Buch vorkommt – okay – habe ich momentan auch. Doch ausschließlich.
      Und bei diesen Thrillern – da würde ich echt gerne mal ein Interview führen. Wie kann man sich so in diesen Täter reinversetzen? Woher weiß man das so genau? Irgendwie ist es doch eine ziemlich kranke Fantasie (und wir sind nicht besser, weil wir es gerne lesen)
      Da möchte keiner fragen (im Gegensatz zu den Liebesromanautoren) „Trägt ihr Buch autobiografische Züge“

  3. Mams 74(Kirsti) sagt:

    Hallo http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif
    Ich muß sagen Simon Beckett ist einer meiner Lieblingsautoren.Ich habe alle Bücher von Ihm regelrecht verschlungen. Allerdings muß ich gestehen das „Tiere,Flammenbrut,Obsession und Voyer“ ganz gut sind aber die David Hunter Reihe ist echt zu empfehlen . (Die Chemie d.Todes,Kalte Asche,Leichenblässe und Verwesung) Diese Bücher fand ich von vorn bis hinten gelungen und spannend.
    Ja ich frage mich manchmal auch ,wie man das Talent hat solche Bücher zu schreiben. Aber ich lese Thriller so gern…….und bin doch ein ganz lieber Mensch.

    • Mella sagt:

      Ja, ich liebe Thriller auch. Ich habe jetzt von Beckett Tiere und Obsession gelesen und irgendwie reizt mich nichts mehr von ihm. Hatte zwar Leichenblässe im SuB, aber wieder raus genommen. Es ist auch ein wenig die Erzählart, wo ich irgendwie nicht mehr mag.
      Aber so hat halt jeder seinen Lieblingsautor und ist doch auch gut, dass es so viel Abwechslung gibt.

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