Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, grün vor Neid von Gabriella Engelmann

Von diesen modernen Märchenadaptionen habe ich schon so viel Gutes gehört, so dass ich echt neugierig wurde. Daher war ich sehr froh, das Buch als Wanderbuch lesen zu dürfen

Fakten zum Buch

Autor: Gabriella Engelmann 

Ausgabe von: 2. Auflage 2011

Verlag: Arena

ISBN: 978-3-401-06770-4

Seiten: 261

Inhalt

Was soll ich groß zum Inhalt schreiben. Es ist Schneewittchen. Doch ganz neu und modern umgestetzt. Der Vater ist Auslandskorrespondent und daher viel auf Reisen. Die böse Stiefmutter – bleibt. Die Zwerge eine WG von Jungs, die sich noch aus der Kindergartengruppe Tobezwerge kennt. Auch wenn sie nun aus Alter und der Größe rausgewachsen sind, der Name ist geblieben.

Ansonsten – alles gleich, bis zum mit Pestiziden verseuchten Apfel.

Mein Eindruck

Eine geniale und tolle Umsetzung. Aus Sicht der Mutter geschrieben und aus Sicht des Schneewittchens. Dies ist auch gar nicht eingebildet und ihre Schönheit für sie normal, aber nichts worauf sie stolz sein muss. Es ist ein junges Mädchen, welches seinen ersten Nebenjob sucht, sich mit der Stiefmutter streitet und ihren Vater vermisst. Auch die erste Liebe beginnt sich anzubahnen, doch der erste Schwarm ist doch nicht so das wahre. Sehr gekonnt und gut umgesetzt, so dass man sich mit ihr sehr gut identifizieren kann.

Die Stiefmutter frönt einem Schönheitswahn, der leider auch so oft genug zu sehen ist.

Lustig und gekonnt ist das Märchen nun eine flotte Erzählung geworden, die absolut Spaß macht.

Cover und Optik

Das Cover ist gut gestaltet. Die Schnörkel herum imitieren einen Spiegel, es wird unten eine Stadt gezeigt und die hübschen Beine deuten darauf hin, dass wir es mit einer hübschen Frau zu tun haben.

Auffällig die Farben und die Umsetzung. Die Schrift ist relativ groß, das Papier in guter Qualität. Die Kapitel nicht zu lang und nicht zu kurz.

Fazit

Eine gelungene Umsetzung, die Lust auf weitere Märchen macht. Fand ich eine tolle Idee und jetzt kann ich verstehen, warum alle so begeistert sind. Der Anspruch ist jetzt nicht besonders hoch, so dass es ein ideales Zwischendurchbuch ist.

Ich gebe daher 4 B`s

4Bs

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3 Kommentare bis “Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, grün vor Neid von Gabriella Engelmann”

  1. Iris sagt:

    Hallo Mella,
    ich habs auch gelesen – ich nehme an sogar in der gleichen Wanderbuchrunde wie du, nur etwas später. Mir hat es auch gut gefallen, eben schön leicht und witzig geschrieben. Etwas für schnell mal zwischendurch. Obwohl ich ja wusste, dass es à la Schneewittchen ablaufen wird und ich neugierig war, wie die einzelnen Märchenelemente umgesetzt waren, war mir gerade deshalb die Story zu vorhersehbar. Das hat natürlich auch seinen Reiz und muss ja bei einer neuen Version eines alten Stoffes so sein, aber es hat mich auch etwas gestört und ließ wegen der Vorhersehbarkeit ein wenig Langeweile aufkommen. Andererseits hat mich das moderne WIE interessiert, und genau deshalb möchte ich auch andere Romane aus dieser Reihe mal eben schnell lesen, wenn ich auf kurzen Spaß aus bin.
    LG Iris

    • Mella sagt:

      Grins, genauso ging es mir auch und die anderen Romane sind auf meiner Wuli gelandet, auch wenn sie sich wunderbar für Wanderbücher eignen

  2. Daggi sagt:

    Und wieder eines für die Wunschliste, das hört nie auf, oder? :D

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