Der frühe Tod von Zoe Beck

Zoë Beck ist mir oft in Facebook aufgefallen und zudem hatte ich schon viel Gutes über ihre Bücher gehört. Aus diesem Grund wurde es höchste Zeit, auch selbst mal eines von ihr zu lesen.

Fakten zum Buch

Autor: Zoë Beck 

Ausgabe von: Originalausgabe von August 2011

Verlag: Bastei Lübbe

ISBN: 978-3-40416309-0

Seiten: 301

Inhalt

Caitlin will ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Dazu geht sie in die schottischen Highlands um dort einen neuen Job anzunehmen. Doch nur wenige Wochen später findet sie einen Toten. Ihren Exmann, den sie hinter sich lassen wollte. Caitlin ist die einzige Verdächtige. Doch bald wird ihr klar, dass nicht nur die Polizei ihr Problem ist, sondern noch jemand sie genau beobachtet….

Zeitgleich bekommt Ben, ein junger Reporter ein geheimnisvolles Fax. Er wittert eine große Story.

Mein Eindruck

Ein komplexer Thriller, der tiefe Einblicke in die sozialen Randschichten von Schottland gibt. Dabei kratzt die Autorin oft nur an der Oberfläche und überlässt viel der Fantasie der Leser, ohne dabei oberflächlich zu wirken.

Caitlin flieht vor ihrem Exmann, den sie wohl nie richtig kennen gelernt hat, und der sie lange unterdrückt hatte. Doch warum folgte er ihr? Bald wird ihr auch klar, dass ihr jemand etwas anhängen möchte und sie am liebsten aus den Verkehr ziehen würde. Doch was ist der Grund? Caitlin bleibt hier sich selbst überlassen und muss Lösungen finden, dabei bleibt ihr aber oft kaum genug Zeit zum Luftholen.

Parallel dazu wird die Geschichte um Ben erzählt, der durch ein Fax in den Ghettos das Ermitteln anfängt. Dabei spielt die Story eine größere Rolle als der Reporter, der ansonsten kein unsympathischer Typ ist. Daher fand ich es schade, dass man zu wenig erfährt, wie es mit ihm weiter geht..

Die Protagonisten sind gut gezeichnet, auch wenn vieles noch offen bleibt. Dennoch reicht es allemal aus, um sie sympathisch zu finden, und die eigene Fantasie anzuregen. Die Geschichte selbst ist komplex und spannend. Auch wenn der Spannungsbogen nur gemächlich anwächst. Es bleibt kein atemloser Leser zurück. Das faszinierendste ist, dass auf blutige Details verzichtet wurde und trotzdem das Grauen spürbar ist.

Cover und Optik

auf dem in weiß und grau gehaltenen Cover sieht man einen Schatten eines Radfahrers. Ich weiß allerdings nicht, warum ein Radfahrer, denn dieser spielt keine Rolle im Buch. Jogger hätte ich eher verstanden oder ein Mensch, der steht. Ansonsten ist das Cover schön gestaltet.

Zur Schrift: Erst in etwa der Mitte des Buches ist mir erst aufgefallen, dass die beiden Erzählstränge unterschiedliche Schriftsetzung haben. Diese unterscheiden sich zwar, aber Vielleser wie ich, achten meist nicht mehr auf die Schriftart, da jedes Buch fast eine andere Schriftart hat. Hier hätte man auf eine deutlichere Unterscheidung setzen sollen und vielleicht exotischere Schriften bzw. andere Gestaltungsmöglichkeiten wählen sollen.

Ansonsten macht das Papier und die Bindung einen guten Eindruck und die Aufteilung der Kapitel auch.

Fazit

Ein gelungener Thriller, der auf zu gruselige Details komplett verzichten kann und eine leise aber dennoch spürbare Spannung aufbaut. Ich selbst habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Daher verdient es 4-5 Sterne. Mir selbst fehlt noch der letzte Kick – dass ich unbedingt weiter lesen möchte.

4-5 B`s

QR Code - Take this post Mobile!
Use this unique QR (Quick Response) code with your smart device. The code will save the url of this webpage to the device for mobile sharing and storage.

3 Kommentare bis “Der frühe Tod von Zoe Beck”

  1. Kerstin sagt:

    Oh man Mella!!!! Ich habe gerade gedacht Zoe Beck wäre gestorben!!!
    Vielleicht solltest Du den Titel des Buchs besser in Anführungsstriche setzen http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif

  2. Daggi sagt:

    Auf die Bücher von Zoe Beck freue ich mich schon. Ich weiss, dass noch mindestens drei auf meinem SuB liegen, aber ich komm ja mal wieder zu nix :(

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif