Buchwichteln – Definitionen

Hier möchte ich mal zusammenfassen, was unter den verschiedenen Begriffen verstanden wird bzw. drunter fällt:

gebrauchtes Buch

Ein gebrauchtes Buch, welches wir wichteln, ist gelesen. Sieht aber noch gut bis sehr gut aus. Rillen am Buchrücken lassen sich nicht immer vermeiden und daher finde ich sie okay. Was nicht sein darf:

  • grobe Knicke im Cover und auf der Rückseite
  •  fehlende Buchseiten
  • grobe Verschmutzungen (bei einem winzig kleinen Fleck wird niemand was sagen, bei Kaffeeflecken schon)
  • Wasserschaden
  • Risse
  • vergilbt, schmuddelig (leichte Vergilbung am Seitenschnitt würde ich sagen, sind okay)
  • müffelt oder stinkt sogar
  • bei Mängelexemplaren achtet bitte darauf, dass die oft angebrachten Kratzer nicht zu tief gehen und wirklichen Schaden angerichtet haben.

Das Buch soll nicht zerfleddert oder übermäßig gelesen aussehen. Also wirklich noch gut erhalten.

Erlaubt ist:

  • Leseexemplare und Rezensionsexemplare
  • Widmungen
  • Mängelexemplare, wenn das Wichtelkind diese akzeptiert hat
  • angestoßene Ecken
  • leichte Lesespuren
  • kleine umgeknickte Ecke

Ich bin ja der Meinung, dass der Inhalt und nicht das Erscheinungsbild des Buches selbst die Hauptrolle spielt, aber Wichteln dient nicht zur „Abfallbeseitigung“.

Jugendbuch

Hier ist eine eindeutige Definition schwierig. Grob gesagt kann man es wohl so bezeichnen

Bücher für Kinder ab 12/13, aber solche, die auch Erwachsene lesen würden. Meist spielen Jugendliche eine Hauptrolle, aber nicht immer.

Es zählen dieses Jahr nur Jugendbücher aus dem Bereich Krimi/Thriller und Fantasy.

Amazon bietet hier eine gute Hilfe, wenn es dort als Jugendbuch gekennzeichnet ist, fällt es auch hier drunter. 

Koch- und Backbücher

Hier gibt es ja sehr große Unterschiede. Von „Billigheimern“ für 1,99 € bis zu „Exklusivbüchern“ für 30€ aufwärts. Dabei ist die Qualtität der Rezepte selbst kaum am Buchpreis fest zu machen. Damit aber ungefähr „gleichwertig“ gewichtelt wird, habe ich mir folgendes ausgedacht:

Die Bücher sollten ein Gewicht von etwa 500 g bis max. 1 Kilo haben. Wer mehr verschicken will, darf dies gerne tun, wer ein Kochbuch hat, welches unter 500 g wiegt, muss dies noch mit leichteren Büchern aufstocken, bis die 500 g erreicht werden.

Das Alter der Koch-/Backbücher  möchte ich jetzt nicht direkt begrenzen, aber es sollte den heutigen Ernährungsmuster angepasst sein, also keine alte Schinken aus den 60ern oder 70 ern. Auch hier gilt – gut erhalten! Siehe oben gebrauchtes Buch.

Hörbücher

CD- Form, MP3 CD erlaubt, denn ich gehe davon aus, dass zumeist eine Möglichkeit des Abspielens mittlerweile überall gegeben ist

Keine selbst gebrannten CDs oder Raubkopien, also nur Originale

Die CDs selbst sollten keine Kratzer haben und einwandfrei abspielen

Die Hülle sollte einigermaßen ordentlich aussehen, Plastikhüllen sollten einwandfrei zu öffnen und zu schließen sein. Ich weiß wie schnell so ein kleiner Stift abbricht oder eine kleine Ecke herausbricht. Ich persönlich würde hier das Ganze etwas großzügig handhaben, denn wer unbedingt will, kann ja notfalls die Plastikhülle ersetzten, aber wichtiger sind doch die CDs.

Pappschuber sind oft sehr empfindlich. Ich finde, dass auch hier die Regeln von gebrauchten Buch gelten sollten.  Angestoßene Ecken sollten kein Problem sein.

QR Code - Take this post Mobile!
Use this unique QR (Quick Response) code with your smart device. The code will save the url of this webpage to the device for mobile sharing and storage.

Ein Kommentar bis “Buchwichteln – Definitionen”

  1. MrsJennyenny sagt:

    Finde deine Definition sehr gut! Super und verständlich geschrieben!

    Bin dafür!

    Gruß Jenny

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://www.buchkritik.org/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif