Krank von J. A. Kerley

Fakten zum Buch

Autor: J.A. Kerley 

Orignial Titel: Buried Alive

Ausgabe von: 1. Auflage April 2012

Verlag: Ullstein

ISBN: 978-3-548-28413-2

Seiten: 377

Inhalt

Das Buch selbst beginnt mit einem Knaller. Ein irrer Psychopath flieht nach einer mehr oder weniger missglückten Hypnose und verschwindet spurlos. Nach diesem Ereignis und nach ein paar weiteren arbeitsintensiven Wochen beschließt Carson Ryder, dass es dringend Zeit für einen Urlaub ist. Zufälligerweise gewinnt er eine Woche Urlaub in einer ruhigen Blockhütte in Kentucky. Ideal für sich und seinen Hund.

Nach ein paar ruhigen Urlaubstagen wird er in die Ermittlungen um außergewöhnliche Mordfälle in der Gegend gezogen. War es nur ein Zufall der ihn hier hin geführt hat, oder steckt Absicht dahinter. Und was macht sein Bruder hier? Kann er ihm aber bei den psychotischen Morden hier helfen? Denn wer könnte besser in die Seele eines Psychopathen schauen, als ein Psychopat selbst?

Doch mittlerweile steht auch Carson auf der Todesliste….

Mein Eindruck

Das Buch beginnt wie gesagt gleich mit einem Knaller. Man wird gleich in einen Psychothriller reingeführt, der danach ein wenig abflacht, um dann erst recht wieder loszulegen. Aber dann mit ganzer Härte und auf die brutalste Art und Weise. Hier werden nicht nur Psychospielchen mit den Ermittlern geführt, sondern man bekommt sogar ein Verständnis für die Täter. Denn diese mussten in ihrem Leben bereits schreckliches durchstehen. Und das ist die wahre Kunst, die hinter diesem Thriller steckt. Sogar die Psychopathen als Menschen erscheinen zu lassen, das können nur sehr sehr wenige Autoren.

Was mich auch sehr fasziniert hat, sind die Personen. Also die Hauptpersonen. Carson Ryder, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, ist ein sehr sympatischer netter Typ, der mit einem abgeschlossenen Psychologie-Studium als Polizist arbeitet und Psychopathen jagt. Er selbst hegt auch ein dunkles Geheimnis. Einer der gejagten Psychopathen ist sein Bruder Jeremy. Und genau auf ihn trifft er in seinem Urlaub. dieser bleibt relativ undurchsichtig, aber er wird nie ganz sympatisch. Nach außen vielleicht schon, aber ich würde mich schon von ihm fernhalten. Doch gelingt dies Carson nicht ganz, denn nur mit seiner Hilfe kann er hier den Fall lösen.

Dann ist da noch die örtliche Polizistin Donna Cherry. Diese ist anfangs sehr reserviert, merkt aber, dass sie die Hilfe von Carson gut gebrauchen kann, denn die Leiterin des FBI-Teams kommt mit dem örtlichen Menschenschlag nicht zurecht.

Die Handlung selbst ist sehr flüssig und immer spannend. Dann wenn man meint, alles wäre gelöst und man erhält endlich mal einen Einblick in die Nacharbeiten, gibt es eine überraschende Wendung und es bleibt bis zum Ende sehr sehr spannend.

Cover und Optik

Auf dem Cover ist eine aufgeplatzte Kastanie zu sehen. Ich weiß nicht, was dieses Bild mit dem Buch zu tun hat. Ich finde es auch nicht sehr ansprechend und es passt einfach nicht zum Inhalt, auch wenn es optisch schön gemacht ist. Die Geschichte spielt zwar in den Wäldern von Kentucky, doch ist es dort nicht Herbst oder Kastanienzeit. Ich hätte vielleicht eher einen dunklen Wald gewählt.

Die Schrift selbst ist gut und für mich auch gut lesbar.

Fazit

Ein sehr spannender und guter Psychothriller, der den Namen auch verdient. Ich habe einen neuen Autor für mich entdeckt, von dem ich gerne mehr lesen würde. Ein sehr sympatischer Ermittler, tolle Nebenfiguren und ein netter Hund spielen auch mit. Die Spannung ist gleich zu Anfang da und bleibt auch bis zum Schluß erhalten. Ich möchte nun auch wissen, wie es mit den Personen weiter geht und werde erst mal mit den Vorgängerbänden vorlieb nehmen.

Dieses Buch ist auch von der Grundthematik her ein Buch, welches nachhaltig beschäftigt und wie krank auch manche Menschen sind, die normal in der Gesellschaft leben. Hier war nicht nur der Psychopath selbst krank, sondern auch seine Opfer, vor allem größtenteils die.

Ich gebe daher 5 B`s

Bewertung 5 B`s

Ich habe dieses Buch als Vorabexemplar über vorablesen.de erhalten und ist am 16. April 2012 erschienen.

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2 Kommentare bis “Krank von J. A. Kerley”

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