Biest von Jenk Saborowski

Dieses Buch erscheint im Januar 2013 und ich durfte es für Vorablesen.de bereits jetzt schon lesen. Vielen Dank

Fakten zum Buch

Autor: Jenk Saborowski 

Ausgabe von: Januar 2013

Verlag: Piper

ISBN: 978-3-492-30093-3

Seiten: 410

Inhalt

Agentin Solveigh Lang gehört der Eliteeinheit der Europäischen Polizei ECSB an. Diese erfährt von einer mysteriösen Warnung durch den israelischen Geheimdienst, dass eine unbekannte terroristische Gruppe Anschläge in Europa planen. Ihre Waffe – unbekannt. Ihr Trumpf – die dichte Besiedelung und dadurch die Bevölkerung. Sie haben das gefährlichste Computervirus der Welt in der Hand und das Biest ist ihr Gegner….

Mein Eindruck

Insgesamt ein sehr spannend geschriebener Thriller, der chronologisch aufbaut. Dadurch fügen sich die verschiedenen Erzählstränge gut in ein Gesamtgefüge ein. Solveigh ist eine taffe Frau und endlich gibt es mal eine gute weibliche Ermittlerin, die weder zu männlich auftritt noch „unfähig“ wirkt. Dabei wird sie von ihrem langjährigen Partner unterstützt. Ein geniales Gehirn, welches an einen Rollstuhl gefesselt wird. Der Autor versteht es hier brillant die vermeintliche Schwäche von seinen Protagonisten durch Stärken derjenigen aufzuwiegen.

Ansonsten ist der Thriller recht gut aufgebaut und spielt von 2012 bis in das Jahr 2013 rein. Was ich jetzt dieses Jahr zur Weihnachtszeit 2012 vom Lesen her recht interessant fand. Auch glaube ich, dass ein relativ realistisches Szenario entworfen wurde, von dem ich nur hoffe, dass es niemals eintritt. Dazu wird gut mit der Angst gespielt. Auch wenn etwas woanders stattfindet, könnte es z.B. mich hier in meiner Wohnung auch treffen, rein theoretisch und gerade dies hat mich zum Nachdenken angeregt und wenn dies ein Thriller kann, finde ich das sehr gut.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und lässt sich gut lesen. Allerdings ist es kein Buch für zwischendurch.

Cover und Optik

Auf dem schwarzen Hintergrund ist die Schrift abgesetzt. Das „Biest“ wirkt rostig und fühlt sich auch rauh an.

Das Papier macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Die Schrift ist relativ klein. Die Kapitel sind sinnvoll untergliedert und unterschiedlich lang. Die Überschriften dazu sind klar und deutlich und weisen immer auf den Fortgang der Geschichte hin.

Der Titel ist passend gewählt.

Fazit

Ein durchaus spannender Thriller rund um Wirtschaft, Spionage, Kriminalität und Macht. Dazu ein hoffentlich nicht zu realistischer Blick in die Zukunft, der zum Nachdenken anregt. So ein sehr gut gelungenes Buch, welches ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Einzig alleine, dass ich irgendwie kein Bedürfnis verspüre weiterhin am Schicksal und am Leben der Hauptprotagonisten teilzunehmen, rechtfertigt den halben Punkt Abzug, wobei ich mir gerade überlege, dass die so tough sind, dass sie anscheinend auch gut ohne mich zurecht kommen ;-)

Trotzdem spannend und mal nicht die klassische Mörderjagd und somit 4,5 B`s vollauf verdient.

4-5 B`s

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