E-Books für Schulbücher

Jetzt sind ja nun auch in Bayern endlich Ferien und kurz vor und nach den Ferien merkt man erst so richtig, wie schwer die Schullektüre ist. Denn dann ist Bücherab- bzw. Bücherausgabe. Dann bekommen die Schüler die gesammelten Werke in die Hand gedrückt, mit der Bitte, diese doch regelmäßig zum Unterricht mitzubringen.

Teilweise wiegt so der Schulranzen über 7 Kilo, bis zu 10 Kilo, wenn noch Hefte und Federmäppchen und Co dazukommen. Und das, obwohl in unseren Schulen Schulspinde angeboten werden.

Ihr wisst, ich bin kein E-Book-Fan, doch ein Argument der Befürworter ist ja immer, dass man so viele Bücher auf so ein kleines Gerät bekommt.

Warum werden Schulbücher nicht auch auf E-books und deren Reader ausgegeben?

Weil seien wir mal ehrlich – hier würde das absolut Sinn machen! Einfache E-Book-Reader sind heute ja gar nicht mehr so teuer (man könnte auch Pfand verlangen und Schulbücher als solches sind ja auch nicht gerade günstig).

Warum werden die Schulbücher also nicht einfach als E-Books an die Schüler verteilt. Vorteil, man könnte das Englischbuch aus der 5. Klasse mitsamt den Vokabeln auch noch in der 7. oder 8. Klasse zum Nachschlagen verwenden.

Weitere Vorteile

  • Gewichtersparnis
  • Hat der Schüler den Reader dabei, dann hat er automatisch alle Schulbücher, egal ob das Fach heute gegeben wird, oder kurzfristig als Vertretungsstunde.
  • Der E-Book-Reader ist um einiges Leichter – Vorteil für die Gesundheit der Schüler
  • alte Schulbücher können zum Nachschlagen weiterhin gespeichert werden.

und und und.

Mir fällt ehrlich gesagt auch kein wirklicher Nachteil ein. Wenn man das Problem des Aufladens anspricht – es gibt mittlerweile mobile Akkus und Steckdosen-Adapter.

Wie seht ihr das Thema? Wäre es eine sinnvolle Lösung?

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2 Kommentare bis “E-Books für Schulbücher”

  1. Iris sagt:

    Hallo Mella,

    von der Einsparung von Platz und Gewicht im Schulranzen her betrachtet, wäre der Reader für Schulbücher bestimmt äußerst sinnvoll. V.a. für Lektüren ist er sicher unschlagbar. Für andere Schulbücher, wo es oft Großformate und viele bunte Abbildungen, Tabellen usw. gibt, die das Buch wesentlich bereichern und den reinen Text extrem auflockern (was sehr wichtig ist!) bin ich mir nicht so sicher, ob es da ein einfacher Reader tut. Der müsste dann doch schon mehr können, als nur Text zu zeigen. Aber da kenn ich mich gar nicht aus, habe ja selbst keinen und weiß daher nicht, was so ein Teil im Detail kann und was nicht, wenn es einfach und billig ist.

    Wenn ich aber so an meine Schüler und v.a. deren Eltern denke, in deren Wohnungen die notwendigen Schulbücher oft die einzigen Bücher sind, dann bezweifele ich, ob sich hier die Anschaffung eines oder mehrerer Reader (Geschwisterkinder!) durchsetzen wird.

    Einige Schulbuchverlage (z.B. Klett für Französisch), haben mittlerweile ihre Lehrwerke in einer Smartboardausgabe im Angebot, was natürlich wieder etwas anderes ist als ein ebook, denn diese Ausgaben sind mit jeder Menge Zusatzmaterial angereichert, man kann sie aber auch ganz simpel am Board in der Klasse zeigen und darin blättern. Ich hätte übrigens auch Bedenken, die Kinder im Unterricht mit dem Readerhantieren zu lassen, denn da ist dann sicher auch anderes Zeugs als das Unterrichtsbuch drauf und schon hat man wieder die Situation, dass es unterrichtsfremde Aktivitäten gibt. Alles, was elektronisch ist, übt nämlich eine höchst eigenartige Faszination auf die lieben Kleinen aus und verführt zum Rumspielen.

    LG Iris

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