Im dunklen Tal von Angeline Bauer

Von Angeline Bauer habe ich schon einige Bücher gelesen, und hier hat mich auch der Inhalt gereizt.

Fakten zum Buch

Autor: Angeline Bauer 

Ausgabe von:  2013

Verlag: Rosenheimer

ISBN: 978-3-475-54184-1

Seiten: 240

Inhalt

Im Jahr 1742 in einem Bergtal in Oberbayern. Die Panduren aus Österreich fallen in die Ortschaft Niederwessen ein. Einige Höfe werden geplündert und die Bewohner ermordet.  Am abgelegenen Hof vom Puchberger wird fast die ganze Familie ausgelöscht. Nur die 11-jährige Amrei konnte sich in der Kornkiste verstecken. Doch seit dem ist sie stumm.

Ein Bauer im Dorf nimmt das verängstige Mädchen auf und sie wächst zu einer hübschen aber stummen Frau heran.

Der junge Lehrer Korbinian wird nach Unterwessen strafversetzt. Durch seine freundliche und lebenslustige Art bringt er neuen Schwung in das Dorf und mit Hilfe seiner Musik kann er Herzen öffnen. Sogar bei Amrei wirkt es und sie beginnt sich ihm mitzuteilen. Daraufhin wird Amrei mehrfach bedroht und der Verdacht kommt auf, dass damals die Panduren gar nicht am Tod ihrer Familie schuld waren.

Mein Eindruck

Heimatromane, dazu noch historische haben oft den Ruf langweilig zu sein. Doch Angeline Bauer beherrscht ihr Handwerk und schreibt einen flüssigen und spannenden Roman rund um ein bäuerliches Dorf. Dabei bedient sie sich eines genialen Stilmittels, denn mithilfe von Briefen von Korbinian an seinen Bruder, kann sie einige Zeiten zusammenfassen und interessante Zusammenhänge darstellen. Dabei sind die Briefe relativ locker geschrieben, so dass sie das Buch noch zusätzlich auflockern. Und das, obwohl der Schreibstil eh schon sehr flüssig und gut zu Lesen ist.

Die Geschichte selbst ist recht spannend, denn sie geht auf das karge Leben in einem Tal ein, welches es durch harte Winter oft schwer hat. Auch wird der Platz immer enger, je größer das Dorf wird. Dass dabei Streitereien nicht ausbleiben, wenn der Raum immer enger wird, ist verständlich und hier ist der Weg nach draußen begrenzt. Korbinian hat als Münchener einen ganz anderen und unverstellten Blick auf die Bauern in dem Tal.

Cover und Optik

Auf dem Dunkelblauen Schutzumschlag sieht man eine junge Frau abgebildet. Das Gemälde macht einen älteren Eindruck und so passt es ganz gut zum Buch. Das Papier und der Rest des Buches machen einen guten Eindruck.

Die Kapitel sind nicht zu lang und lassen sich gut lesen. Der Titel ist passend zum Buch.

Fazit

Ein gelungener Roman, der hoffentlich nicht unter Heimatromane abgelegt wird, sondern auch andere Leser und Nichtbayern begeistern kann. Mir hat er Spaß gemacht zu lesen.  Ich gebe daher 4 B`s, denn ich konnte das Buch kaum weglegen.

4Bs

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