Lebensmittel-Lügen von der Verbraucherzentrale

Wenn man sich ansatzweise mit gesunder Ernährung beschäftigt, dann ist das Thema allgemein sicher interessant. Daher habe ich mich auch für das Buch bei BloggDeinBuch angemeldet

Fakten zum Buch

Autor: Verbraucherzentrale 

Ausgabe von: August 2013

Verlag: Verbraucherzentrale

ISBN: 978-3-86336-031-3

Seiten: 223

Inhalt

Der Betrug mit Lebensmitteln ist schon uralt und auch heute wird hier fleißig geschachert. Doch die Methoden werden immer feiner und dieser Ratgeber möchte die Fragen beantworten, wie die Täuschung mit Lebensmitteln funktioniert, welche Fälle besonders eklatant sind, wie sich der Etikettenschwindel erkennen lässt. Und zusätzlich noch Informationen, wie man sich davor schützen kann.

Mein Eindruck

Inhaltlich spricht mich das Buch schon an, da mir ja selbst schon öfter aufgefallen ist, dass ich da manchmal Sachen vorgesetzt bekomme, die ich so eigentlich gar nicht haben will. Doch ehrlich, wer liest bei jedem Produkt, welches man kauft das Kleingedruckte. Und achtet ihr immer darauf, wenn ihr Schokolade kauft, dass immer gleich viel drin ist? Vor allem, wenn ihr die Marke nicht zum ersten mal kauft?

Hier sensibilisiert das Buch sehr gut, mit vielen Beispielen und auch Produkte, die entsprechend aufgefallen sind. Dadurch habe ich an mir schon festgestellt, dass ich sensibler einkaufen gehe.

Was mir jedoch gar nicht gefällt ist, dass wirklich bei jedem Kapitel der Hinweis kommt, was die Verbraucherzentrale fordert, was sich in der Politik ändern muss und vor allem, der Hinweis, dass man hier aktiv werden soll, denn genau dieser Bereich kommt auch noch zum Ende des Buches nochmals zum Tragen und würde so in meinen Augen völlig ausreichen. So hatte ich immer das Gefühl, ein Buch mit „erhobenen“ Zeigefinger in der Hand zu haben. Effektiver wäre es bei mir gewesen, wenn ich einfach nur die Lebensmittellügen enttarnt vorgesetzt bekommen hätte, dann hätte ich wohl größere Lust verspürt mich dagegen zu wehren.

Cover und Optik

auf dem cover ist ein Schwein als „Fleisch“ getarnt abgebildet, mit der Beschriftung Gans.

Das finde ich sehr gelungen und ja, es spricht eigentlich das Thema voll an. Auch wenn der Bereich Fleisch in dem Buch etwas kurz kommt, wie ich meine.

Sonst ist das Buch klar gegliedert und alles wissenswerte entsprechend farbig abgesetzt.

Fazit

ein interessantes Buch, auch wenn man manchmal das eigentlich gar nicht so genau wissen will, was man da vorgesetzt bekommt. Wirkliche Alternativen scheint es auch kaum zu geben und leider stört mich der erhobene Zeigefinger doch sehr.

Daher kann ich nur 3 B`s vergeben.

3 B`s

Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann das Buch hier bestellen. 

 

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2 Kommentare bis “Lebensmittel-Lügen von der Verbraucherzentrale”

  1. Lesekatze sagt:

    Interessante Rezension :)

    Wir kaufen zuhause nur noch Bio-Eier (bekommt meine Mutter von einem Kollegen, der kennt einen Bio Bauern) und Regionalhonig bekommt meine Mutter auch von einem Kollegen :)

    Man kommt heutzutage um das Plastik und die schlechte Tierhaltung nicht vorbei, aber es sind die kleinen Dinge bei denen man helfen kann.

    Wir kaufen auch NUR NOCH FairTrade Schokolade. Ich finde, dass ist nichts, was man nicht auch dauerhaft umsetzen kann. Wir kaufen immer ca. 5 – 10 Packungen und die halten dann eben ne Weile.

    Wollte nur kurz meinen Senf dazugeben ;)

    Liebe Grüße,
    Lesekatze

    • Mella sagt:

      nee, hast schon recht. Wir bekommen auch oft noch Eier von echten Mistkratzern, die auf dem Bauernhof frei rumlaufen. Das schmeckt man einfach. Honig kaufen nur regional direkt vom Imker.
      Ja, es sind die kleinen Dinge, aber Schritt für Schritt kann man die Welt verbessern.
      :-)

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