Wer hier stirbt ist wirklich tot von Maximo Duncker

Dieses Buch habe ich bei BlogdeinBuch bekommen.

Fakten zum Buch

Autor: Maximo Dunker 

Ausgabe von: 1. Auflage Dezember 2012

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-37977-4

Seiten: 320

Inhalt

Kai van Harm verliert plötzlich alles. Erst explodiert sein Büro, dann verliert er den Job. Und dann die Lust am Leben. Er versucht einen Neuanfang und das gerade in Neukölln in Berlin. Hilft auch nichts, er braucht eine Auszeit und fährt in sein Bauernhaus in Brandenburg, wo er Ruhe und Erholung sucht. Doch statt gemütlicher Joggingrunden findet er brennende Kirchen, einen Todesfall und viele skurille Typen und Entwicklungen.

Mein Eindruck

Ich habe mich schwer getan. Die Erzählweise ähnelt einem träge dahin fließenden Kanal, der jede Menge Platz für eigene Gedanken lässt und auch für die Betrachtung der Landschaft. Aufgrund des Klappentextes bin ich vielleicht mit den falschen Erwartungen herangegangen. Denn erhofft hatte ich mir eher einen spritzigen Krimi, der ähnlich rasant wie ein Gebirgsfluss sprudelt. Daher war ich etwas überfordert, als der Protagonist erst auf Seite 89 am Ort des Geschehens ankam. Ständig fragte ich mich, wann geht es los?

Er lernt in den Einwohnern des Dorfes einige schräge Typen kennen, die sich durch das Leben mogeln. Die jüngere Generation ist schon längst weg und was bleibt noch, wenn keine Industrie da ist. Jeder macht das Beste aus der Situation und jeder auf seine eigene ganz spezielle Art und Weise. Leider mit einigen Klischees behaftet, wie Nazis, Sozis, Hexen oder andere okkulte Lebenslagen und natürlich Künstler. Dazu noch jede Menge Vorurteile der Protagnisten untereinander.

Die Protagonisten selbst sind ganz gut dargestellt, realistisch würde ich sagen, wenn auch mir selbst nicht unbedingt sympathisch. Die Erzählweise ist langsam und ausschweifend mit einem philosophischen Touch.

Cover und Optik

Auf dem in hellblau mit altertümlichen Muster gehaltenen Hintergrund findet sich ein Baseballschläger und das Hinterteil eines Schweines. Der Titel nimmt den Großraum des Covers ein.

Ich finde das Cover weder besonders passend, noch besonders unpassend, was auch für den Titel gilt.

Fazit

Dieses Buch polarisiert. Entweder man mag den Erzählstil und die Geschichte, oder man mag sie nicht. Ich gehöre zur zweiten Fraktion und kann daher, weil ich mich so elendig schwer getan habe, mit der langsamen gemütlichen Erzählung, nur ein B vergeben.

1Bs

Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann das Buch bei Blanvalet hier bestellen.

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3 Kommentare bis “Wer hier stirbt ist wirklich tot von Maximo Duncker”

  1. Daggi sagt:

    Ich hab die Rezension abgespeichert und werd sie lesen, wenn ich mit dem Buch durch bin :-)

  2. Daggi sagt:

    Bin jetzt bei der Hälfte und weil es mich gar nicht anspricht, dachte ich, ich les dochmal bei Dir, in der Hoffnung, dass es besser wird :-(

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